Hallo Kollegen,
was propfy eingangs schildert, kann ich sooooo gut nachvollziehen. Auch bei uns haben vor einigen Jahren ein Team aus Schulleitung, Lehrern und Eltern und Kindern einen naturnahen Schulhof gestaltet. Im Klartext heißt es: Es wurden mehrere LKW-Ladungen Sand auf den Schulhof gekippt, einige Klettergerüste aufgestellt und Kunstrasen verlegt. Die Presse machte Fotos und schrieb einen tollen Bericht über die engagierte Elternarbeit. Leider war vom Kunstrasen nach 4 Wochen nichts mehr übrig und seitdem haben wir dort bei feuchten Regenwetter eine Wildschwein-Suhle und bei trockenem Wetter einen Sandsturm.
Wer hat jetzt die A......karte gezogen? Der Hausmeister und das Reinigungspersonal natürlich. Unmengen an Sand werden täglich ins Schulgebäude getragen. Die Gullis auf dem Hof versanden, Abflüße verstopfen, Bodenbeläge (Parkett und Linoleum) werden zerstört. Selbst die Wascmaschine, mit der die Putzfrauen die Wischbezüge waschen hat ihren Geist aufgegeben, weil die Pumpe durch den Sand zerstört wurde.
Eine Änderung ist nicht in Sicht. Hausschuhe wären schwer umzusetzen (Flure sind Rettungswege) und sind auch nur eine Schadensbegrenzung. An die Wurzel des Übels will nun keiner mehr ran. Man hätte sich vorher mal Gedanken machen sollen, aber so ist das eben...... viele Köche verderben den Brei.
Gruß von mir.....