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Wieviele Elektrogeräte habt ihr zu prüfen?

Jörg

Jörg
Hallo Kollegen,

an alle die hier schon mal geprüft haben, was mich ja mal interessieren würde WIEVIELE Geräte sind den so an so eienr Schule, wäre klasse wenn ich da mal einige Angaben bekommen könnte sowas wie

Anzahl - wielange prüft man auf die Anzahl im Schnitt pro Gerät - und Schulform vielleicht mit Schüleranzahl


Das wäre klasse !!!!

Grüße
Jörg
 
Grundschule und Förderklassen 450 Schüler = +- 500 Geräte
 
Hallo jörg,

ich prüfe jedes Jahr im Rathaus, Schule an der Kinderklinik und in der Grundschule mit ca. 370 Kindern. Für eine Prüfung mit ca. 6 Geräten braucht man ungefähr 15 Minuten. Kommt drauf an was für ein Messgerät man verwendet.
Hoffe konnte dir etwas helfen.

Gruß
Ralf
 
wie schaffst du das mit der jährlichen Prüfung bei 5000 Geräten?. Ich habe ca. 600 Geräte, da brauche ich etwa3-4 Tage um alle zu prüfen.
 
Ingesammt sind es noch einige mehr. Genau Zahl müsste ich erst in der Access Datenbank nachschauen.
Bin an einer Hochschule tätig. Da gibt es mehrere Büros xD Mehrere Lehrstühle, und sehr viele Gebäude.
Wir sind ein Team von 10 Haustechnikern. Und ca. 2x im Jahr für 3 Wochen Messen wir uns jeden Tag mit 4 Personen bei 8 Std. Arbeitszeit durch einen Teil der Gebäude.
So das wir alle Geräte im vorgeschrieben Turnus von 2 Jahren Prüfen.
 
Hallo Tratos,

Huch Ihr habt 10 Haustechniker die eine abgeschlossende Ausbildung als Elektroinstallateur haben !?

und wie sieht die Prüfung aus ?? Ihr geht mit 4 Elektroinstallateure in die Gebäude zum prüfen oder nur einer und sonst "Hilfskräfte" ich meine einer muss ja den Kopf hinhalten.

Und Ihr werdet von der "normalen" Arbeit frei gestellt, fangen dann Springer euere Arbeit auf ??

Grüße
Jörg
 
Hallo Jörg,
im Endeffekt benötigt mann nur 1 Meister/Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik. Schon kann im Prüfteam geprüft werden.

Wir haben einen Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik bei uns im Hausmeister Team, und einige Elektromeister bei uns am Campus die in verschieden Lehrstühlen angestellt sind.
Ich selbst bin ausgebildeter Facharbeiter im Bereich Systemelektronik. Und wie so schön Festglegt in den Richtlinien, Prüfen wir unsere Gebäude im Team mit Hilfskräften dann durch.

In der Prüfzeit bleiben die anderen Arbeiten eben liegen. (Lösen das ganze über ein Ticket System in das Probleme gemeldet werden können.) Haben eben noch 2 Abteilungsleiter die für uns die Kommunikation nach Außen erledigen. Und uns den Rücken Freihalten.
 
Hallo zusammen,
da ich als selbstständiger auch Prüfungen anbiete, bin ich verwundert, wie schnell Ihr es schafft Betriebsmittel zu prüfen. Wenn ich lese, dass für 600 Geräte 3-4 Tage benötigt werden, dann frage ich mich wie das möglich ist. Ich benötige für die Prüfung eines Betriebsmittels im Durchschnitt 10 Minuten unabhängig, mit welchem Gerät ich prüfe. Ich muss das Betriebsmittel abmachen, eine Sichtprüfung durchgeführt, anschließend bei SK1 Geräten wird der Schutzleiterwiderstandes gemessen dabei die Leitung bewegen, anschließen Differenzstrommessung. Wenn man gute Geräteprüfer hat, dann entfällt die Umpolung des Schuko Steckers. Als Nächstes kommt der Prüfaufkleber an das Gerät und die Daten werden abgespeichert. Als letzter Schritt der Prüfung wird das Prüfprotokoll erstellt es werden die Vorjahresmesswerte mit den aktuellen verglichen. Weichen die werden stark voneinander ab, so ist das ein Indiz auf ein defekt im Betriebsmittel.

Prüft Ihr im Prüfteam, so müssen die Prüfprotokolle durch eine befähigte Person anschließend noch kontrolliert und unterschrieben werden. Ich persönlich würde nicht unterschreiben, da ich dann die Verantwortung für die Prüfung trage, wie soll ich z. B. den Schutzleiterwiderstand bewerten, wenn ich nicht weiß wie lang und welchen Querschnitt die Zuleitung besitzt.
Es sollten eigentlich nur befähigte Personen prüfen siehe dazu TRBS1203, hier sind die Anforderungen an den Prüfer aufgelistet. Die BGA-A3 mittlerweile DGUV-Vorschrift 3 ist niedriger angeordnet als die Betriebssicherheitsverordnung und in dieser wird auf die TRBS verwiesen.
 
Ich habe etwa 1200 Geräte und brauche dafür etwa 160 Stunden.
Ich prüfe über das Jahr verteilt, also immer ein bisschen was in de Ferien und in den beweglichen Ferientagen
 
Hallo BerlinerHauswart,

kläre uns doch bitte mal auf
da ich als selbstständiger auch Prüfungen anbiete
arbeitest Du dann für "Deine" Schule ?? Oft wird ja auch die Frage diskutiert, ob eine Elektrofachkraft (Gesellenbrief) ausreichend ist... meine hier ist schon mal was geändert wurden !?

Aber klar hast Du recht das so eine Prüfung Zeit kostet, und die "Erstprüfung" sowieso .... bei der zweiten Prüfung sind die Geräte ja bereits in einer Liste eingepflegt, im besten Falle kann man diese auch "scannen" .....

Abschließend noch eine Frage was berechnest Du als Selbstständiger für Deine Arbeiten !?
 
Hab das schon mal verfasst, es muss immer jemand Unterschreiben der dafür haftet wenn es Rechtssicher sein soll ist dafür eine verantworliche Elektrofachkraft vom Arbeitgeber zu bestimmen die minderstens einen Elektromeister oder Dipl. Elektrotechnik Titel besitzen muss.
 
Nach der aktuellen Sachlage kann eine verantwortliche Elektrofachkraft auch ein Geselle sein, der nachweislich die Entsprechende Erfahrung hat, bei der Handwerkskammer als sog. "Altgeselle" eingetragen wurde, und vor eben dieser Kammer noch eine erweiterte Sachkundeprüfung abgelegt hat.
Zumindest ist das in Schleswig-Holstein im Bereich der IHK Lübeck so.
Ich befinde mich nämlich grade in diesem Prozedere.
Effektiv hebt einen das in die Position eines Elektromeisters mit Unterschrifts- und Vorlageberechtigung bei den Energieversorgern, jedoch darf man so nicht ausbilden, so man nicht auch noch die Ausbildereignderorüfung erworben hat.
Zusätzlich ist das nur in angestellten Arbeitsverhältnissen möglich, eine Selbstständigkeit bleibt einem damit auch verwehrt.

es grüßt
der Schladdi
 
Hallo zusammen,
zuerst möchte ich was zu den Kosten einer Prüfung nach DGUV-Vorschrift 3 sagen. Es ist sehr schwer die Kosten, ohne einer Vorbesichtigung zu ermitteln, denn man weiß nicht, wie und wo die Betriebsmittel verbaut sind. Des Weiteren muss man wissen, mit welchem Messmittel man anrücken muss. Bei Betriebsmitteln mit z. B. Frequenzwandlern ist die Prüfung komplizierter als bei einem Heißluftföhn. In sauberen Umgebungen und gut zugänglichen Betriebsmitteln liegen die Kosten in der Regel bei 5-8 Euro pro einphasiges ortsveränderliche Betriebsmittel.
Nun zu der VEFK. Soweit ich mich erinnere, wurde die Altgesellenregelung 2003 ins Leben gerufen. Das Ziel war es, Gesellen ohne Meisterbrief aber mit Berufserfahrung die Möglichkeit zu geben sich selbstständig machen zu können. Vielleicht nutzt man das heute auch dafür aus, um aus Gesellen verantwortliche Elektrofachkräfte machen zu können. Nicht jeder möchte eine verantwortliche Elektrofachkraft werden, denn man trägt sehr viel Verantwortung mit dieser Qualifikation. Hier empfehle ich das Buch „die verantwortliche Elektrofachkraft“ zu lesen, bevor man sich bestellen lässt. Ich selbst bin für ein Unternehmen die VEFK, ich habe nach meiner Ausbildung noch Elektrotechnik studiert und somit komme ich den Anforderungen in der VDE 1000-10 nach. Als VEFK ist man bezüglich den elektrotechnischen Betriebsteilen auf gleicher Höhe wie der Geschäftsführer gesetzt, jedoch hat man nicht die Ressourcen, die man gerne hätte. Die Verantwortung trägt aber die VEFK und nicht der GF nach der Bestellung. Ein Tipp von mir für die VEFK-Stelle Sehr viele Weiterbildungen aufsuchen, denn das Thema Elektrotechnik wird immer komplexer. Vielleicht mach einige von Euch bereits die Prüfung an den UV mit Thermografie. Sehr oft müssen auch jetzt Lechstromzangem mit TRUE RMS für Prüfungen benutzt werden, ansonsten prüft man falsch. Einer VEFK kann eine falsche Prüfung sehr schnell auf die Füße fallen.
 
Sorry ich muss mich hier mal einmischen!
Seit Jahrzehnte wissen wir doch alle( oder die meisten zumindest) das wir nicht gerecht bezahlt werden bzw. Eingruppiert sind.
Und den AG interessiert es auch nicht !
Ein Verwaltungsfachangestellter der gerade mit seiner Ausbildung fertig ist bekommt mehr als ein SHM der schon 30 Jahre im Beruf ist?

Und nun diskutiert ihr hier über eine DGUV3 Prüfung ?
Und einige SHM machen das für ne EG 5 z.B.?

Da kann ich nur den Kopf schütteln!
Mike
 
Ich verstehe das auch nicht,
ich hätte dafür gar keine Zeit. Die Messungen(in unserer Stadt seit Jahren nicht mehr) überlasse ich den geschulten Elektikern der Stadtwerke.
ABer dafür mache ich bestimmt andere Dinge die ihr nicht macht.

Friedrich List
 
Ich prüfe nicht, es wurde angedacht um Geld zu sparen, ist aber am massiven Widerstand der HM abgeprallt. Und DANKE Mike auch ich schüttel nur den Kopf......
 
Bei uns in Düsseldorf brüft die Jugendberufshilfe, also halbwegs gescheiterte Jugendliche die auf den rechten Weg geleitet werden sollen. natürlich unter der Anleitung von Fachpersonal. Wenn ich alleine alles prüfen müsste dann wäre ich bei alleine über 300 PC´s aber ne ganze Weile beschäftigt.
 
300 PCs ist doch fix durchgeführt. Habe bei der Universität im Jahr 10.000 Geräte geprüft.
Das wichtigste ist hier das Richtige Messgerät.

Benning ST 725
http://www.benning-shop24.de/sicher...6-p-782.html?gclid=CLfUj-TkoMgCFWkOwwodD2oN_A

Dieses Gerät kommt ohne Netzstecker aus, und Funktioniert mit Batterien, somit lässt sich die Messung bei Kabeln, verlängerungsleitungen u.a deutlich verkürzen da nicht jedesmal das Gerät im neuen Raum an einer Netzsteckdose angeschlossen werden muss, und man gut im Büro auch unter dem Tisch Arbeiten kann, habe damit bissher ca. 80.000 Geräte Geprüft und bissher hat mich das Gerät immernoch überzeugt in Handhabung und Bedienung.
 
Ich kenne das Gerät,....
Da musst du ja trotzdem nebenbei Listen Schreiben mit der Reihenfolge der Geräte und der Seriennummer bzw. der Inventarnummer...
Und danach sitzt du dann noch stundenlang und tippst deine Aufzeichnungen in das Prüfprotokoll...
Und so wird aus 300 Geräten dann schon ne Menge Aufwand.
Vor allem, weil 300 PCs ja schon 600 Messungen sind,... Der Rechner als solches, und das Kaltgerätekabel....
Beim Monitor noch einmal das gleiche... 300 Monitore und 300 Kabel bzw. Netzteile...

So werden aus 300 Rechnern auf einmal 1200 Messungen...


es grüßt
der Schladdi
 
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