Biker schrieb:wer sagt das
Biker
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StefanAlt schrieb:

Hallo Frank,
endlich neuer Diskussionsstoff. Da man offen reden und auch kritikfähig sein soll, habe ich eine direkte Frage an Dich. Du bist nur am kämpfen, in Landesfachgruppen und an deinem Arbeitsplatz, bist in zwei Hausmeisterforen äußerst kommunikativ. Woher nimmst Du die Zeit für Deinen eigentlichen Hausmeisterjob? Wie groß ist Deine Schule (Fläche, Außengelände, Schülerzahl)?
Wenn man zwischen den Zeilen liest, kann man erhebliche Widersprüche feststellen. Es wurde fiktiv ein neues Arbeitszeitmodell geschaffen, welches etliche AG zum Anlass nahmen, Kollegen die Sparschraube anzusetzen und ans Portemonaie zu gehen. Jeder von uns kennt die Sparzwänge mehr oder weniger, die AG feilschen um jeden Cent. Da willst Du allen Ernstes behaupten, dass 1-Euro-Jobber zusätzliche Arbeitsplätze verhindern?
Viele Kollegen, gerade ältere, bei denen es schon mal hier und da zwickt (gesundheitlich), freuen sich über ein wenig Hilfe beim schleppen, bei Außenarbeiten, etc.
Ohne diese Hilfskräfte wird in 99% aller Fälle kein zweiter HM eingestellt.
Der Einsatz in Kommunen, Gemeiden ist auch legitim, denn wer zahlt die 345,-€ Hilfe zum Lebensunterhalt? Es werden von den 1-Euro-Jobber Flächen sauber gehalten oder Arbeiten durchgeführt an steuerfinanziertem Eigentum. Steuern, die Du und ich zahlen.
Ich bleibe dabei: Kein HM verliert seinen Job an einen 1-Euro-Jobber, für viele kann er aber Hilfe sein
Auch für die ALG II Empfänger kann es ein Weg zurück in den Erwerb und somit vorteilhaft sein. Macht er seine Sache gut, können seine Chancen, dank guter Referenzen, bei der nächsten Bewerbung steigen.
Man kann es vielleicht mit einem Praktikum vergleichen. Ein alltäglicher Vorgang, auch in der Erwachsenenbildung, z.B. bei Umschulungen. Sollte es dann heißen: "Achtung Kollegen, alle Mann auf Gefechtsstation, ein Praktikant kommt, der ultimative Jobbedroher der Zukunft!"
Obwohl ich momentan keinen habe, ist der 1-Euro-Job für mich ein Instrument, Arbeitslücken zu schliessen und dem Jobber, falls gewünscht, wieder in die täglichen Abläufe des Arbeitslebens zu helfen. Dazu gehört auch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Höflichkeit.
Natürlich wollen dies nicht alle, aber wie heißt es so schön: "Jeder ist seines Glückes Schmied." Und dann greift wieder die andere Seite des neuen ALG II Gesetzes. Man kann dem Faulenzer ans Geld.
Gruß Stefan
. Wahrscheinlich geht das nur in Niedersachsen, dass einem die Arbeit über den Kopf wächst, man sich aber 6(!)Jahre erfolgreich gegen Hilfe verwehren kann. Eine ABM Kraft bei 90% des Regellohns? Ozzy Osbourne: Dreamer........................Wahrscheinlich geht das nur in Niedersachsen, dass einem die Arbeit über den Kopf wächst, man sich aber 6(!)Jahre erfolgreich gegen Hilfe verwehren kann.
Manfred schrieb:Hallo Kollegen,
ist euch etwas darüber bekannt, das eine ABM Kraft keinen Rasen mähen darf ?
Gruß Manfred![]()
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