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Schulhausmeisteralltag digitalisieren – was würde euch wirklich helfen?

Jörg

Jörg
Teammitglied
Moderator
Hallo zusammen!

Mal eine Frage in die Runde:

Wie viel Zeit verbringt ihr eigentlich mit Checklisten, Kontrollgängen, Dokumentationen und Papierkram?

Ich beschäftige mich gerade mit der Idee, kleine digitale Anwendungen zu entwickeln, die uns Schulhausmeistern den Arbeitsalltag erleichtern.

Und da geht es nicht nur ums Zählerablesen!

Stellt euch vor, ihr könntet folgende Aufgaben direkt mit dem Smartphone oder Tablet erledigen:

Leitern und Tritte:
Prüfungen dokumentieren, Mängel erfassen und Prüftermine im Blick behalten.

Aufzüge und Notrufsysteme:
Sicht- und Funktionskontrollen sowie festgestellte Störungen dokumentieren – natürlich nur im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeit.

Winterdienst:
Schneeräumen, Streuen und die Beseitigung von Rutschgefahren mit Uhrzeit und Einsatzort festhalten.

Brandschutz:
Kontrollgänge, Auffälligkeiten an Brandschutztüren und versperrte Fluchtwege dokumentieren.

Mängelmeldungen:
Foto machen, Schaden beschreiben und direkt an die zuständige Stelle weitergeben.

Zählerstände:
QR-Code scannen, Wert eingeben, fertig!

Alles möglichst einfach, ohne Zettelwirtschaft und doppelte Arbeit. Und vorgeschriebene Fachprüfungen bleiben selbstverständlich Sache der dafür qualifizierten Personen.

Jetzt seid ihr gefragt:

Welche Aufgaben nerven euch im Alltag am meisten?

Wo würdet ihr euch eine digitale Unterstützung wünschen?

Ich würde gerne erste Anwendungen entwickeln und sie gemeinsam mit interessierten Kollegen kostenlos im Schulalltag testen.

Denn die besten Ideen kommen von denen, die jeden Tag vor Ort arbeiten!

Also, haut mal raus! Ich bin gespannt auf eure Ideen.
 
Hi Jörg,
Schwierig, das Problem ist eher Dienstrechner und selten die Möglichkeit eigene Anwendungen Installieren zu können, abgesehen von der Wartung.
Mann müsste vielles für Tablet, Handy entwickeln da man sonst vor Ort eh wieder Listen erfassen müsste, und sie nur übertragen würde.

Der einfachste Ansatz wäre mal eine Barcode Scanner APP zu entwerfen.
Allerdings geht`s dann nur mit Android Handys und nicht jeder schafft es auch ein Packet ohne Store zu Installieren.

Aber in der Programmiersache könnte ich Unterstützung anbieten.
 
Hallo Tratos,

Ja daran habe ich schon gedacht, und ich habe schon was in Aussicht was auf jeden Smartfon und Tablet läuft zudem auf jeden Rechner der klar auch Internet hat. Also auf den Tablet und Handy kan man eine APP installieren muss man aber auch nicht, da es über einen Browser läuft... aber gut zu wissen das Du elfen könntest! - DANKE Dir
 
naja Online wenn du es nicht local halten kannst, DSGVO lässt Grüßen vor allem im Bereich, Schule. Die letzten Angriffe siehe Berlin etc. haben gezeigt da biste dann ganz schnell dabei. Vor allem mit Verbrauchsdaten, etc, Schlüssellisten in den falschen Händen.
 
Ich hatte sowas auf Basis von TYPO3 mal als FaciltyManagament Lösung an der Hochschule. Allerdings war das Local inerhalb der Hochschule dann auch gehostet.
 
Ich hatte sowas auf Basis von TYPO3 mal als FaciltyManagament Lösung an der Hochschule. Allerdings war das Local inerhalb der Hochschule dann auch gehostet.
Genau dahin geht doch die Reise. Das Gebäudemanagement bzw. der Sachkostenträger arbeitet mit einem cafm System. Bei uns ist das Infoma, gelernt habe ich mit PIT FM. Das wird für uns als Schulhausmeister die digitale Plattform werden, wo wir alle relevanten Daten finden und eingeben können. Dazu braucht es aber erstmal ein sicheres Netzwerk um auf den Server oder die Cloud zugreifen zu können. Auch werden unsere Handys und Tablets im mdm Management sein, heißt, kein Play Store oder App Store nur die vom Sachkostenträger zugelassenen Apps und Software wird darauf sein.
Schule arbeitet ja mit einer eigenen Plattform. IServ hat sich da wohl als erste Wahl herausgestellt.
Alles in allem wird sich unserer Berufsfeld je nach Organisation ziemlich verändern.
 
Ja, hier könnte mann natürlich inovativ mal was entwickeln. Aber das ist halt schon eher dann eine neue Sparte die es so noch nicht gibt, da die Hausmeister eher eine langsam wechselnde Berufsgruppe ist. Da gibt's eben Mitarbeiter die 20-30 Jahre an einem Objekt sind, ab einem gewissen Grad bleibt dann alles für die letztren Jahre beim alten. Das dauert bis es bei uns allen angekommen ist.
 
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