wotse
Registriertes Mitglied
Hallöle liebe Mit-Facilty-Services-Angestellte,
hier wollte ich mal fragen wie bei euch vor Ort die Situation bezüglich Entsorgung Müll/Restmüll aussieht.
Ist es bei euch auch üblich um eine Mülltonne kämpfen zu müssen?
Hintergrund ist der, ein Gebäude was ich betreue ist ein Neubau, Grundschule, mit knapp 300 Kindern. Dazu ein Ganztags-Schul-Gebäude in dessen Erdgeschoss ein nun seit Anfang Januar voll laufender Catering-Betrieb ist der ca. 180 Kinder verköstigt und selber kocht.
Vor Ort sind dafür 0 Mülltonnen vorgesehen (kein Schreibfehler, seit Oktober letzten Jahres bin ich um Mülltonnen am Kämpfen). Beholfen habe ich mir damit das ich von der angrenzenden Grundschule, die ich ebenfalls betreue, einfach 2 Tonnen stibitzt habe und damit diesen Notstand aus meiner Sicht gesehen vorrübergehend gerettet habe.
Um das Problem weiter zu beleuchten, bei der Planung des Gebäudes/der Gebäude wurde schlicht und einfach nicht an eine Entsorgung gedacht, kein Planer hat an einen Müllplatz gedacht.
Nunja, der Catering-Bereich hat einen Müllraum, ca. 3m mal 3m groß, also streng genommen ist da schon ein Müllraum, aber der ist eben für den Catering-Bereich, wie das so ist, sowieso viel zu klein, und eben für das Catering angedacht und nicht für den Rest Schule.
Mittlerweile habe ich das Thema bei meinem Vorgesetzten mehrfach vorgekaut, dreimal davon schriftlich.
Jedesmal wurde Abhilfe versprochen, allein es passiert nichts.
Mehr schlecht als recht wurschtele ich mich so durch die Müllproblematik durch, und dachte mir schon immer dabei "das ist ja der Hammer".
Aber nein, der Hammer ist das nicht. Denn der kommt jetzt.
Als ich das xte mal nachfragte woran es denn liege das da nicht endlich mal an einer Lösung konstruktiv gearbeitet wird bekam ich zur Antwort das wäre der Kämmerer.
"Wie der Kämmerer"? dachte ich mir und ging mal ans Telefon um mich mit ihm zu unterhalten.
Und siehe da, tatsächlich.
Die Antwort die ich bekam war in etwa folgende:
"Nun, Müll kostet Geld. Bisher gab es doch kein Problem mit dem Müll. Wenn dann müsse ich einen Antrag stellen auf eine (1!) Mülltonne, den Bedarf genauestens begründen, beispielsweise mit einer gestiegenen Schülerzahl oder sonstwie, und daraufhin könne er dann entscheiden ob eine weitere (die erste) Mülltonne vor Ort Sinn macht, der entsprochen werden kann, oder nicht".
Leute, zum einen habe ich mich bei dem Telefonat übelst verarscht gefühlt, zum zweiten übelst angestrengt ruhig und sachlich zu bleiben (da ich faktisch erkannte das er von dem Problem an sich überhaupt keine Kenntniss hatte), und zum dritten übelst auf die softige Dringlichkeit des Problems hingewiesen mit den sanftesten Worten die ich in dem Moment finden konnte.
Als Randbemerkung: So ganz scheint mir der ruhige Tonfall nicht gelungen zu sein, jedenfalls kam mir am darauffolgenden Tag ein Gemeindemitarbeiter über den Weg gelaufen der mich auf die Mülltonnen-Problematik ansprach. Als ich gegenfragte ob sich das Problem denn mittlerweile im Rathaus rumgesprochen hätte sagte er "das wüsste er nicht wirklich, aber er (als auch andere) bekamen das Telefonat mit weil zu der Zeit des Telefonats mehrere Büros aus Umbaugründen zusammengelegt worden waren und sowohl der Kämmerer als eben auch andere Gemeindemitarbeiter in diesem Grossraumbüro sasen, und die Thematik des Gesprächs hätte in der Runde für einige Resonanz gesorgt. Da wird dort ein Bau hingestellt für 16 Millionen Euro, aber es ist kein Platz und kein Geld für eine Mülltonne da".
weitere Randbemerkung: heute war wieder Abholtag. Und wie schon so oft davor wurden heute wieder die 2 "geliehenen" Tonnen geleert, aber die ca. 20 blauen Säcke dir mittlerweile neben den Tonnen stehen nahm der städtische Müllentsorger selbstredend wieder nicht mit.
Meine Meinung: Diese gehören eigentlich dem Kämmerer auf den Schreibtisch gestellt.
Wie ist denn bei euch die Müll-Lage?
Wieviele Tonnen (1100 Liter) habt ihr so ungefähr? Oder aufs Kind gerechnet oder auf die Lehrkraft oder Stockwerk oder wie auch immer ihr das rechnet?
hier wollte ich mal fragen wie bei euch vor Ort die Situation bezüglich Entsorgung Müll/Restmüll aussieht.
Ist es bei euch auch üblich um eine Mülltonne kämpfen zu müssen?
Hintergrund ist der, ein Gebäude was ich betreue ist ein Neubau, Grundschule, mit knapp 300 Kindern. Dazu ein Ganztags-Schul-Gebäude in dessen Erdgeschoss ein nun seit Anfang Januar voll laufender Catering-Betrieb ist der ca. 180 Kinder verköstigt und selber kocht.
Vor Ort sind dafür 0 Mülltonnen vorgesehen (kein Schreibfehler, seit Oktober letzten Jahres bin ich um Mülltonnen am Kämpfen). Beholfen habe ich mir damit das ich von der angrenzenden Grundschule, die ich ebenfalls betreue, einfach 2 Tonnen stibitzt habe und damit diesen Notstand aus meiner Sicht gesehen vorrübergehend gerettet habe.
Um das Problem weiter zu beleuchten, bei der Planung des Gebäudes/der Gebäude wurde schlicht und einfach nicht an eine Entsorgung gedacht, kein Planer hat an einen Müllplatz gedacht.
Nunja, der Catering-Bereich hat einen Müllraum, ca. 3m mal 3m groß, also streng genommen ist da schon ein Müllraum, aber der ist eben für den Catering-Bereich, wie das so ist, sowieso viel zu klein, und eben für das Catering angedacht und nicht für den Rest Schule.
Mittlerweile habe ich das Thema bei meinem Vorgesetzten mehrfach vorgekaut, dreimal davon schriftlich.
Jedesmal wurde Abhilfe versprochen, allein es passiert nichts.
Mehr schlecht als recht wurschtele ich mich so durch die Müllproblematik durch, und dachte mir schon immer dabei "das ist ja der Hammer".
Aber nein, der Hammer ist das nicht. Denn der kommt jetzt.
Als ich das xte mal nachfragte woran es denn liege das da nicht endlich mal an einer Lösung konstruktiv gearbeitet wird bekam ich zur Antwort das wäre der Kämmerer.
"Wie der Kämmerer"? dachte ich mir und ging mal ans Telefon um mich mit ihm zu unterhalten.
Und siehe da, tatsächlich.
Die Antwort die ich bekam war in etwa folgende:
"Nun, Müll kostet Geld. Bisher gab es doch kein Problem mit dem Müll. Wenn dann müsse ich einen Antrag stellen auf eine (1!) Mülltonne, den Bedarf genauestens begründen, beispielsweise mit einer gestiegenen Schülerzahl oder sonstwie, und daraufhin könne er dann entscheiden ob eine weitere (die erste) Mülltonne vor Ort Sinn macht, der entsprochen werden kann, oder nicht".
Leute, zum einen habe ich mich bei dem Telefonat übelst verarscht gefühlt, zum zweiten übelst angestrengt ruhig und sachlich zu bleiben (da ich faktisch erkannte das er von dem Problem an sich überhaupt keine Kenntniss hatte), und zum dritten übelst auf die softige Dringlichkeit des Problems hingewiesen mit den sanftesten Worten die ich in dem Moment finden konnte.
Als Randbemerkung: So ganz scheint mir der ruhige Tonfall nicht gelungen zu sein, jedenfalls kam mir am darauffolgenden Tag ein Gemeindemitarbeiter über den Weg gelaufen der mich auf die Mülltonnen-Problematik ansprach. Als ich gegenfragte ob sich das Problem denn mittlerweile im Rathaus rumgesprochen hätte sagte er "das wüsste er nicht wirklich, aber er (als auch andere) bekamen das Telefonat mit weil zu der Zeit des Telefonats mehrere Büros aus Umbaugründen zusammengelegt worden waren und sowohl der Kämmerer als eben auch andere Gemeindemitarbeiter in diesem Grossraumbüro sasen, und die Thematik des Gesprächs hätte in der Runde für einige Resonanz gesorgt. Da wird dort ein Bau hingestellt für 16 Millionen Euro, aber es ist kein Platz und kein Geld für eine Mülltonne da".
weitere Randbemerkung: heute war wieder Abholtag. Und wie schon so oft davor wurden heute wieder die 2 "geliehenen" Tonnen geleert, aber die ca. 20 blauen Säcke dir mittlerweile neben den Tonnen stehen nahm der städtische Müllentsorger selbstredend wieder nicht mit.
Meine Meinung: Diese gehören eigentlich dem Kämmerer auf den Schreibtisch gestellt.
Wie ist denn bei euch die Müll-Lage?
Wieviele Tonnen (1100 Liter) habt ihr so ungefähr? Oder aufs Kind gerechnet oder auf die Lehrkraft oder Stockwerk oder wie auch immer ihr das rechnet?