Was hatte ich als Schulhausmeister eigentlich immer am Gürtel?
Drei kleine Helfer, die mir im Arbeitsalltag immer wieder gute Dienste geleistet haben.
Hallo zusammen,
heute möchte ich mal etwas aus meiner persönlichen Erfahrung erzählen. Und zwar über die Werkzeuge, die ich als Schulhausmeister eigentlich immer am Gürtel hatte.
Jeder von uns kennt das: Man ist gerade auf dem Schulhof unterwegs, kontrolliert die Gebäude oder wird mal eben von einer Lehrkraft angesprochen:
„Könntest du vielleicht ganz kurz …?“
Ja, klar.
Ganz kurz! Zwei Worte, bei denen jeder Schulhausmeister eigentlich schon hellhörig werden müsste. Denn aus „ganz kurz“ wird bekanntlich gerne mal eine halbe Stunde.
Ich hatte deshalb immer drei kleine Helfer am Gürtel. Nicht den halben Werkzeugwagen, sondern genau die Dinge, die ich im Alltag besonders häufig gebraucht habe.
1. Taschenlampe – LED Lenser mit Gürteltasche
Eine vernünftige Taschenlampe gehörte für mich einfach dazu.
Ob im dunklen Technikraum, im Keller, hinter einer Verkleidung, im Versorgungsschacht oder bei der Kontrolle von schlecht beleuchteten Bereichen – Licht braucht man ständig.
Ich hatte eine
LED Lenser mit passender Gürteltasche dabei.
Natürlich kann man heute auch das Smartphone als Taschenlampe benutzen. Aber spätestens, wenn man mit dem Handy zwischen zwei Rohrleitungen herumfummelt und gleichzeitig noch etwas kontrollieren möchte, merkt man, dass eine richtige Taschenlampe durchaus ihre Vorteile hat.
2. Multitool – Leatherman Wave
Mein zweiter ständiger Begleiter war ein
Leatherman Wave.
Ein kleines Multitool mit verschiedenen Werkzeugfunktionen, darunter Zange, Messer, Schraubendreher und weitere praktische Helfer.
Gerade für kleinere Handgriffe war das Ding ausgesprochen nützlich.
Mal eine Kleinigkeit greifen, etwas nachziehen, einen Kabelbinder abschneiden oder eine einfache mechanische Kleinigkeit erledigen – dafür musste ich nicht jedes Mal zum Werkzeugwagen zurücklaufen.
Natürlich ersetzt ein Multitool keinen vernünftigen Werkzeugkasten und schon gar kein geeignetes Spezialwerkzeug.
Aber für viele kleine Arbeiten im Alltag war es für mich ein wirklich praktischer Begleiter.
3. Magazin-Schraubendreher – Wera Kraftform Kompakt 28
Der dritte Helfer an meinem Gürtel war ein
Wera Kraftform Kompakt 28 mit passender Tasche.
Ein kompakter Schraubendreher mit integrierter Bit-Aufbewahrung.
Das Praktische daran: Man hat verschiedene Schraubendreher-Bits direkt dabei und muss nicht ständig nach dem passenden Schraubendreher suchen.
Gerade im Schulbetrieb begegnen einem ja die unterschiedlichsten Schrauben. Mal an einer Abdeckung, mal an einem Möbelstück oder an irgendeiner anderen Kleinigkeit.
Und wie oft steht man vor einer Schraube und stellt fest, dass man natürlich genau den falschen Schraubendreher mitgenommen hat?
Mit einem Magazin-Schraubendreher war ich für viele dieser kleinen Arbeiten gut ausgestattet.
Warum gerade diese drei Werkzeuge?
Ganz einfach: Weil sie für mich im Alltag eine gute Kombination waren.
Licht, Zange beziehungsweise Multitool und Schraubendreher.
Damit konnte ich viele kleinere Aufgaben erledigen, ohne ständig zurück in die Werkstatt laufen zu müssen.
Die Werkzeuge waren griffbereit, ordentlich in ihren Taschen verstaut und haben mich bei meinen täglichen Rundgängen begleitet.
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, was er tatsächlich benötigt. Entscheidend sind die eigenen Aufgaben, die örtlichen Vorgaben und selbstverständlich auch die sichere Aufbewahrung und Benutzung der Werkzeuge.
Wichtig: Ein Multitool oder ein gewöhnlicher Bit-Schraubendreher ist kein Ersatz für geeignetes, gegebenenfalls isoliertes und geprüftes Werkzeug bei elektrotechnischen Arbeiten. Solche Arbeiten gehören ausschließlich in die Hände entsprechend qualifizierter und beauftragter Personen. Auch bei allen anderen Tätigkeiten gelten die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Keine Werbung – einfach meine persönliche Erfahrung!
Damit keine Missverständnisse entstehen:
Dieser Beitrag ist keine Werbung und kein Sponsoring.
Ich habe keine Kooperation mit den genannten Herstellern und erhalte auch keinerlei Vergütung oder sonstige Vorteile.
Ich nenne die Marken und Modelle ausschließlich deshalb, weil ich diese Werkzeuge selbst benutzt habe und damit im Arbeitsalltag gute Erfahrungen gemacht habe.
Andere Hersteller bieten selbstverständlich ebenfalls geeignete Werkzeuge an. Es geht hier nicht darum, welche Marke die beste ist, sondern darum, was sich im täglichen Einsatz bewährt hat.
Und jetzt seid ihr dran!
Denn genau dafür ist unser Schulhausmeisterforum da:
Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig den Arbeitsalltag ein bisschen leichter machen.
Und wer weiß, vielleicht entdeckt der eine oder andere hier noch einen praktischen Helfer, den er bisher gar nicht auf dem Schirm hatte.