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ledemotion
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Hallo,
ich möchte zunächst erstmal klarstellen, dass ich der Firma LED-Emotion angehöre und wir LED-Röhren gewerblich vertreiben, bzw. ich auch in deren Entwicklung beteiligt bin. Mein Kommentar sollte jedoch als allgemeine Klarstellung und Hilfestellung für Interessierte aufgefasst werden.
Zunächst zum Stand der Technik:
Effizienz: Die LED ist mittlerweile mit über 100lm/W effizienter als konventionelle Leuchtstoffröhren-Systeme und mindestens genauso effizient wie neuste T5-Röhren mit EVG und hocheffizienter Spiegeloptik.
Die Helligkeit: Kommt immer auf die verwendeten LEDs und deren Effizienz an. Eine der wichtigsten Kennzahlen ist die Lumenangabe, weniger geeignet ist die Wattangabe und noch weniger sagt die LED-Anzahl etwas aus. Aber die wahrgenommene und relevante Einheit für die Helligkeit ist die Beleuchtungsstärke in Lux (Lumen/m²). Diese kann relativ einfach mit einem Beleuchtungsmesser (ab 25€) festgestellt werden und ebenso gibt es für die Beleuchtungsstärke behördliche Vorgaben. Grobe Anhaltspunkte: 100lx für Flure, 300lx für Unterrichtsräume, 500lx im Tafelbereich, 500lx für einen Büroarbeitsplatz, 500-1000lx für Feinarbeiten, 300-1000lx in Sportstätten (je nach Sportart). Der wichtige Unterschied bei LED-Röhren: der Abstrahlwinkel ist meist 120° und damit wird fast der gesamte Lichtstrom gerichtet nach unten auf den Arbeitsplatz gebracht. Das ist häufig bei konventionellen Leuchtstoffröhren nicht so. Die Leuchtstoffröhre gibt zunächst erstmal mehr Licht (Lumen) ab. 2/3 davon werden aber meist sehr uneffizient genutzt, in dem sie über ein weißes Blech abgeschirmt werden. Wenn jedoch eine hocheffiziente Spiegeloptik in der Leuchte ist, dann rate ich derzeit von einem Austausch ab, denn dann wird es schwierig die Ausgangshelligkeit mit der LED wieder zu bekommen. Ich gehe aber davon aus, dass es spätestens in 2 Jahren auf Grund der ständig steigenden Effizienz der LEDs aber problemlos möglich sein wird. Wer jetzt aber denkt mit allem noch 2 Jahre zu warten, der liegt falsch.
Farbwiedergabe: Hier muss man sagen, dass es eine große Bandbreite bei herkömmlichen Leuchtmitteln sowie auch bei den LEDs gibt. Man sollte immer abwägen, was man für welche Anwendung braucht. Kennzahl ist der Farbwiedergabeindex CRI, welcher angibt wie nah das natürliche Spektrum in Prozent wiedergegeben wird. Werte unter 70 sind dabei nur für Gangbeleuchtung und Straßenlaternen akzeptabel. Für Unterrichtsräume sollte man zwischen 75 und 85 wählen. Ein höherer Farbwiedergabeindex hat immer eine schlechtere Effizienz zur Folge und meist auch einen etwas höheren Preis. Leuchtstofflampen und Energiesparlampen sind im übrigen auch kein natürliches Licht (z.B. Farbcode 840) die 8 steht hier für CRI 80.
LED-Treiber: bei den meisten LED-Röhren ist ein Netzteil für die Versorgung der LEDs integriert. Bei wenigen unkonventionellen Lösungen ist das Netzteil extern und die Röhre dann auch Niedervoltbasis. Dieses Konzept ist sehr fragwürdig, da der Umbauaufwand sehr hoch ist und die Leuchte neu abgenommen werden muss. Wichtig ist also auf ein integriertes Netzteil zu achten, welches zudem mit hochwertigen Komponenten ausgestattet ist. Die Qualität kann der Laie sehr schwer einschätzen und daher sollte hier auf zusätzliche Garantie auf die Produkte geachtet werden, dieses zeugt vom Vertrauen des Herstellers in die Qualität seiner eigenen Ware.
Starter: in der Regel ist bei allen gängigen Systemen ein Tausch des Starters gegen eine Starter-Brücke notwendig. Dieses stellt keinen wirklichen Mehraufwand und vor allem keinen Eingriff in die Leuchte dar, sichert jedoch den Monteur vor einem elektrischen Schlag, falls er unter Spannung arbeitet, denn durch die Starterbrücke wird der Stromkreis mechanisch erst geschlossen, wenn die Starter und Leuchtmittel komplett eingesetzt sind.
KVG/Drosselspule: Diese kann im Stromkreis verbleiben und wird nicht mehr elektromagnetisch sondern nur noch ohmsch belastet. Allein bei diesem Bauteil wird der Energieverbrauch dadurch von 8-14W auf 0,5W. Finger weg von Produkten welche verlangen dieses zu überbrücken, da das einen Eingriff in die Leuchte darstellt. Eine Änderung eines Kabels innerhalb der Leuchte bringt die Zertifizierung zum Erlöschen, jedoch sollte davor ein Elektriker keine Angst haben, solange er die Leuchte vorschriftsmäßig danach prüft, darf sie auch wieder in Betrieb genommen werden. Dennoch ist es ein deutlicher Mehraufwand, der sich meist nicht rechnet.
EVG: fast alle LED-Röhren können nicht mit vorhandenen EVGs verbaut werden, hier muss dieses abgeklemmt werden, wenn der Austausch sich trotzdem rechnet. Ansonsten sollte solch eine Leuchte eher auf die Liste in 2-3 Jahren tauschen gesetzt werden. Die Devise sollte erstmal lauten: Prioritäten setzen und die großen Energiesünder austauschen.
3er/4er Kassettendecken: Hier handelt es sich in der Regel um eine Tandemschaltung, also eine Reihenschaltung von 2 Lampen. Dieses ist jedoch ein Problem für die meisten LED-Röhren, da diese dafür nicht ausgelegt sind in Reihe sondern nur direkt an 230V angeklemmt zu werden. Abhilfe schafft hier auch nur eine Änderung der Verkabelung. Wir arbeiten jedoch derzeit an einem innovativem Produkt, welches das auch ohne Umverkabelung möglich macht.
Zertifizierungen: TÜV oder VDE sind kein Muss für ein gutes Produkt. Dennoch stellen sie ein wichtiges Qualitätsmerkmal da. Vor allem ist die VDE-Prüfung viel strenger, langwieriger, kostspieliger und umfassender als die TÜV-Prüfung. Manche machen die VDE-Zertifizierung zur Auflage, um sich selbst wiederum abgesichert zu haben, alles nur erdenkbar mögliche getan zu haben. Nur eines muss ich dabei anmerken: Durch eine VDE-Zertifizierung bleibt dem Hersteller kein Spielraum mehr für Veränderungen und damit werden Verbesserungen (und sei es nur in der Helligkeit der LED) fast unmöglich umzusetzen. Dann muss eine neue Zertifizierung her und die kostet viel Geld und vor allem viel Zeit.
Zur wirtschaftlichen Seite:
Eine 58W Leuchtstoffröhre mit KVG verbraucht effektiv 70W. Manchmal wird das von einigen Vertretern schön geredet und die kommen auf ganz wundersam andere Werte. Ein adäquater Ersatz mit einem Produkt unseres Hauses ist mit 22W möglich. Die Ersparnis liegt also bei über 65%. Die durchschnittliche Rentabilität liegt bei 10h/Tag bei ca. 2-3 Jahren und bei 24h/Tag bei ca. 1 Jahr. (Die oben erwähnten 8 Monate kommen für den Durchschnitt definitiv nicht hin)
Ein Austausch von konventionellen System macht weitestgehend Sinn nicht auf die lange Bank zu schieben, wenn keine der oben genannten Punkte dagegen sprechen. Denn warum noch 2 Jahre warten, wenn sich die Investion schon nach 2 Jahren rentiert hätte. Das ist wie mit den Computern, wer auf was besseres und neueres wartet, der wartet und wartet, weil es ja immer besser wird, während Andere die aktuelle Technik nutzen und schon profitieren. Zudem hilft das der ganzen Energiewende auf die Sprünge, weil es wesentlich leichter und rentabler ist mit Beleuchtung Energie zu sparen, als eine Solaranlage sich aufs Dach zu montieren (die sich erst nach meist 10 Jahren rentiert gemacht hat)
Wer also die nur die hohen Anschaffungskosten im Vergleich zu Leuchtstoffröhren sieht, der vergisst, dass das meiste Geld beim Kauf von Leuchtstoffröhren nicht an der Ladentheke abzugeben ist, sondern in Raten an den Energieversorger geht.
Made in Germany ist meist teurer und Made in China muss nicht immer schlecht sein, selbst Osram und Philips lassen dort fertigen. Bei China-Produkten sollte man zurecht zunächst misstrauisch sein, dann aber sich eher ein Bild vom Händler machen. Will der nur Ware ungeprüft durchschieben und ne schnelle Mark machen, oder kennt der sich auch wirklich mit der Technik und dem Produkt aus? Leider muss man immer wieder feststellen, dass es von der Sorte Großimporteur mit wenig Fachkenntnis im Bereich Technik aber viel Können im Ein- und Verkaufen haben. Diese vertrauen manchmal blind den Angaben eines Chinesen und bringen so ein schlechtes Produkt mit geschönten Angaben hier auf den Markt. Unser mittelfristiges Ziel ist alleinschon aus Sicht der Stärkung des deutschen Marktes eine Produktion in Deutschland aufzubauen. Begonnen haben wir schon...
Fördermittel: Es gibt für den Umstieg auf LED-Beleuchtung Förderung von der KfW durch zinsvergünstigte Darlehen, sowie auch einen kräftigen Zuschuss für eine Energieberatung. Selbst für öffentliche Einrichtungen ist eine KfW Förderung möglich, da meist mehr als die geforderten 60% Energie eingespart werden. Letztendlich ist diese Fördung genauso attraktiv wie die bekanntere Förderung für Solaranlagen. Denn meist fallen die monatlichen Ausgaben (gesunkene Stromrechnung + Tilgung + Zinsen) sofort niedriger aus.
Contracting: Wer die KfW-Förderung nicht in Anspruch nehmen möchte oder kann, dem bietet ein sogenanntes Contracting eine gute Möglichkeit zum Umstieg. Hier wird keine Anfangsinvestition notwendig, sondern es wird eine sogenannte Dienstleistungsvereinbarung abgeschlossen, welche beinhaltet Licht zu liefern. Das heisst, das Produkt wird nur geleast und dafür eine monatliche Gebühr fällig. Diese ist meist niedriger als die Stromkostenersparnis und bringt somit ein Plus in die Kasse. Inhalte eines Contracting-Vertrages können jedoch stark differieren und sollten immer auf das Bedürfnis abgestimmt werden.
Also nochmal zusammengefasst: Ein Austausch bei konventionellen Leuchtstoffröhren-Systemen macht Sinn und aber man sollte auf Qualität bei der LED-Röhre achten.
ich möchte zunächst erstmal klarstellen, dass ich der Firma LED-Emotion angehöre und wir LED-Röhren gewerblich vertreiben, bzw. ich auch in deren Entwicklung beteiligt bin. Mein Kommentar sollte jedoch als allgemeine Klarstellung und Hilfestellung für Interessierte aufgefasst werden.
Zunächst zum Stand der Technik:
Effizienz: Die LED ist mittlerweile mit über 100lm/W effizienter als konventionelle Leuchtstoffröhren-Systeme und mindestens genauso effizient wie neuste T5-Röhren mit EVG und hocheffizienter Spiegeloptik.
Die Helligkeit: Kommt immer auf die verwendeten LEDs und deren Effizienz an. Eine der wichtigsten Kennzahlen ist die Lumenangabe, weniger geeignet ist die Wattangabe und noch weniger sagt die LED-Anzahl etwas aus. Aber die wahrgenommene und relevante Einheit für die Helligkeit ist die Beleuchtungsstärke in Lux (Lumen/m²). Diese kann relativ einfach mit einem Beleuchtungsmesser (ab 25€) festgestellt werden und ebenso gibt es für die Beleuchtungsstärke behördliche Vorgaben. Grobe Anhaltspunkte: 100lx für Flure, 300lx für Unterrichtsräume, 500lx im Tafelbereich, 500lx für einen Büroarbeitsplatz, 500-1000lx für Feinarbeiten, 300-1000lx in Sportstätten (je nach Sportart). Der wichtige Unterschied bei LED-Röhren: der Abstrahlwinkel ist meist 120° und damit wird fast der gesamte Lichtstrom gerichtet nach unten auf den Arbeitsplatz gebracht. Das ist häufig bei konventionellen Leuchtstoffröhren nicht so. Die Leuchtstoffröhre gibt zunächst erstmal mehr Licht (Lumen) ab. 2/3 davon werden aber meist sehr uneffizient genutzt, in dem sie über ein weißes Blech abgeschirmt werden. Wenn jedoch eine hocheffiziente Spiegeloptik in der Leuchte ist, dann rate ich derzeit von einem Austausch ab, denn dann wird es schwierig die Ausgangshelligkeit mit der LED wieder zu bekommen. Ich gehe aber davon aus, dass es spätestens in 2 Jahren auf Grund der ständig steigenden Effizienz der LEDs aber problemlos möglich sein wird. Wer jetzt aber denkt mit allem noch 2 Jahre zu warten, der liegt falsch.
Farbwiedergabe: Hier muss man sagen, dass es eine große Bandbreite bei herkömmlichen Leuchtmitteln sowie auch bei den LEDs gibt. Man sollte immer abwägen, was man für welche Anwendung braucht. Kennzahl ist der Farbwiedergabeindex CRI, welcher angibt wie nah das natürliche Spektrum in Prozent wiedergegeben wird. Werte unter 70 sind dabei nur für Gangbeleuchtung und Straßenlaternen akzeptabel. Für Unterrichtsräume sollte man zwischen 75 und 85 wählen. Ein höherer Farbwiedergabeindex hat immer eine schlechtere Effizienz zur Folge und meist auch einen etwas höheren Preis. Leuchtstofflampen und Energiesparlampen sind im übrigen auch kein natürliches Licht (z.B. Farbcode 840) die 8 steht hier für CRI 80.
LED-Treiber: bei den meisten LED-Röhren ist ein Netzteil für die Versorgung der LEDs integriert. Bei wenigen unkonventionellen Lösungen ist das Netzteil extern und die Röhre dann auch Niedervoltbasis. Dieses Konzept ist sehr fragwürdig, da der Umbauaufwand sehr hoch ist und die Leuchte neu abgenommen werden muss. Wichtig ist also auf ein integriertes Netzteil zu achten, welches zudem mit hochwertigen Komponenten ausgestattet ist. Die Qualität kann der Laie sehr schwer einschätzen und daher sollte hier auf zusätzliche Garantie auf die Produkte geachtet werden, dieses zeugt vom Vertrauen des Herstellers in die Qualität seiner eigenen Ware.
Starter: in der Regel ist bei allen gängigen Systemen ein Tausch des Starters gegen eine Starter-Brücke notwendig. Dieses stellt keinen wirklichen Mehraufwand und vor allem keinen Eingriff in die Leuchte dar, sichert jedoch den Monteur vor einem elektrischen Schlag, falls er unter Spannung arbeitet, denn durch die Starterbrücke wird der Stromkreis mechanisch erst geschlossen, wenn die Starter und Leuchtmittel komplett eingesetzt sind.
KVG/Drosselspule: Diese kann im Stromkreis verbleiben und wird nicht mehr elektromagnetisch sondern nur noch ohmsch belastet. Allein bei diesem Bauteil wird der Energieverbrauch dadurch von 8-14W auf 0,5W. Finger weg von Produkten welche verlangen dieses zu überbrücken, da das einen Eingriff in die Leuchte darstellt. Eine Änderung eines Kabels innerhalb der Leuchte bringt die Zertifizierung zum Erlöschen, jedoch sollte davor ein Elektriker keine Angst haben, solange er die Leuchte vorschriftsmäßig danach prüft, darf sie auch wieder in Betrieb genommen werden. Dennoch ist es ein deutlicher Mehraufwand, der sich meist nicht rechnet.
EVG: fast alle LED-Röhren können nicht mit vorhandenen EVGs verbaut werden, hier muss dieses abgeklemmt werden, wenn der Austausch sich trotzdem rechnet. Ansonsten sollte solch eine Leuchte eher auf die Liste in 2-3 Jahren tauschen gesetzt werden. Die Devise sollte erstmal lauten: Prioritäten setzen und die großen Energiesünder austauschen.
3er/4er Kassettendecken: Hier handelt es sich in der Regel um eine Tandemschaltung, also eine Reihenschaltung von 2 Lampen. Dieses ist jedoch ein Problem für die meisten LED-Röhren, da diese dafür nicht ausgelegt sind in Reihe sondern nur direkt an 230V angeklemmt zu werden. Abhilfe schafft hier auch nur eine Änderung der Verkabelung. Wir arbeiten jedoch derzeit an einem innovativem Produkt, welches das auch ohne Umverkabelung möglich macht.
Zertifizierungen: TÜV oder VDE sind kein Muss für ein gutes Produkt. Dennoch stellen sie ein wichtiges Qualitätsmerkmal da. Vor allem ist die VDE-Prüfung viel strenger, langwieriger, kostspieliger und umfassender als die TÜV-Prüfung. Manche machen die VDE-Zertifizierung zur Auflage, um sich selbst wiederum abgesichert zu haben, alles nur erdenkbar mögliche getan zu haben. Nur eines muss ich dabei anmerken: Durch eine VDE-Zertifizierung bleibt dem Hersteller kein Spielraum mehr für Veränderungen und damit werden Verbesserungen (und sei es nur in der Helligkeit der LED) fast unmöglich umzusetzen. Dann muss eine neue Zertifizierung her und die kostet viel Geld und vor allem viel Zeit.
Zur wirtschaftlichen Seite:
Eine 58W Leuchtstoffröhre mit KVG verbraucht effektiv 70W. Manchmal wird das von einigen Vertretern schön geredet und die kommen auf ganz wundersam andere Werte. Ein adäquater Ersatz mit einem Produkt unseres Hauses ist mit 22W möglich. Die Ersparnis liegt also bei über 65%. Die durchschnittliche Rentabilität liegt bei 10h/Tag bei ca. 2-3 Jahren und bei 24h/Tag bei ca. 1 Jahr. (Die oben erwähnten 8 Monate kommen für den Durchschnitt definitiv nicht hin)
Ein Austausch von konventionellen System macht weitestgehend Sinn nicht auf die lange Bank zu schieben, wenn keine der oben genannten Punkte dagegen sprechen. Denn warum noch 2 Jahre warten, wenn sich die Investion schon nach 2 Jahren rentiert hätte. Das ist wie mit den Computern, wer auf was besseres und neueres wartet, der wartet und wartet, weil es ja immer besser wird, während Andere die aktuelle Technik nutzen und schon profitieren. Zudem hilft das der ganzen Energiewende auf die Sprünge, weil es wesentlich leichter und rentabler ist mit Beleuchtung Energie zu sparen, als eine Solaranlage sich aufs Dach zu montieren (die sich erst nach meist 10 Jahren rentiert gemacht hat)
Wer also die nur die hohen Anschaffungskosten im Vergleich zu Leuchtstoffröhren sieht, der vergisst, dass das meiste Geld beim Kauf von Leuchtstoffröhren nicht an der Ladentheke abzugeben ist, sondern in Raten an den Energieversorger geht.
Made in Germany ist meist teurer und Made in China muss nicht immer schlecht sein, selbst Osram und Philips lassen dort fertigen. Bei China-Produkten sollte man zurecht zunächst misstrauisch sein, dann aber sich eher ein Bild vom Händler machen. Will der nur Ware ungeprüft durchschieben und ne schnelle Mark machen, oder kennt der sich auch wirklich mit der Technik und dem Produkt aus? Leider muss man immer wieder feststellen, dass es von der Sorte Großimporteur mit wenig Fachkenntnis im Bereich Technik aber viel Können im Ein- und Verkaufen haben. Diese vertrauen manchmal blind den Angaben eines Chinesen und bringen so ein schlechtes Produkt mit geschönten Angaben hier auf den Markt. Unser mittelfristiges Ziel ist alleinschon aus Sicht der Stärkung des deutschen Marktes eine Produktion in Deutschland aufzubauen. Begonnen haben wir schon...
Fördermittel: Es gibt für den Umstieg auf LED-Beleuchtung Förderung von der KfW durch zinsvergünstigte Darlehen, sowie auch einen kräftigen Zuschuss für eine Energieberatung. Selbst für öffentliche Einrichtungen ist eine KfW Förderung möglich, da meist mehr als die geforderten 60% Energie eingespart werden. Letztendlich ist diese Fördung genauso attraktiv wie die bekanntere Förderung für Solaranlagen. Denn meist fallen die monatlichen Ausgaben (gesunkene Stromrechnung + Tilgung + Zinsen) sofort niedriger aus.
Contracting: Wer die KfW-Förderung nicht in Anspruch nehmen möchte oder kann, dem bietet ein sogenanntes Contracting eine gute Möglichkeit zum Umstieg. Hier wird keine Anfangsinvestition notwendig, sondern es wird eine sogenannte Dienstleistungsvereinbarung abgeschlossen, welche beinhaltet Licht zu liefern. Das heisst, das Produkt wird nur geleast und dafür eine monatliche Gebühr fällig. Diese ist meist niedriger als die Stromkostenersparnis und bringt somit ein Plus in die Kasse. Inhalte eines Contracting-Vertrages können jedoch stark differieren und sollten immer auf das Bedürfnis abgestimmt werden.
Also nochmal zusammengefasst: Ein Austausch bei konventionellen Leuchtstoffröhren-Systemen macht Sinn und aber man sollte auf Qualität bei der LED-Röhre achten.