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FI Schalter

Friedrich List

Registriertes Mitglied
Hallo Kollegen,
diese Woche hatte ich schon folgendes Problem:Schüler melden, in ihrem Klassenzimmer wäre die Sicherung draußen.Im Schaltschrank(für 2 Etagen)stellte ich ersetzt fest,daß alle 7 FI Schalter ausgelöst hatten.D.h. kein Strom auf beiden Ebenen.Jetzt meine Frage an euch Hausmeister ( vielleicht Elektriker),was kann die Ursache sein für das meiner Meinung außergewöhnlichen Ereignisses?Ich drückte alle 7 Schalter wieder ein und der Berieb lief wieder.
Ich hoffe auf Rat von euch.
Gruß Friedrich
 
Wie wäre es mit einer gaaanz ekligen Ursache :
Eine Ratte ist voll auf den Kontakten gegrillt worden.
Anschließend kamen noch ein paar Mäuse zum kondolieren. Blitzpuffzisch!!
Das hat mir unser Haus-und Hofelektriker mal erzählt.

Auf jeden Fall muss da mal ein findiger Elektriker ran.
 
Ich würde da an ein Späßchen denken. Wie alt sind denn die Schüler ?

Ist der Schaltschrank abgeschlossen? Also richtig, nicht nur mit einem Schaltschrankschlüssel? Sonst hat wohl ein Scherzkeks ein Späßchen gemacht bzw. ein FI läßt sich auch leicht ohne dirkten Zugriff auslösen. Wenn das nicht öfter passiert, würde ich nicht auf einen Fehler in der Installation o. ä. tippen.
 
Hallo Peter,
natürlich ist der Schaltschrank abgeschlossen.Abgeschlossen mit einem Zylinder der Schließanlage,und nur zu öffnen mit dem Zentralschlüssel,der auch kein Lehrer besitzt,sondern nur ich,der Rektor und der Konrektor.Das ist ein muß.Also das ist ausgeschlossen.Aber am Montag kommt der Elektriker der Stadtwerke und überprüft alle Steckdosen.D.h.Messungen mit einem Gerät.
Gruß Friedrich
 
Hallo Peter,
heute waren die Elektriker da um die Steckdosen durchzumessen.
Es dauerte ca 2Std.Unteranderem wurde auch die Zeit gemessen,bis ein FI Schalter auslöst.Nach den Vorschriften darf ein FI höchstens 20 m/s (Millisekunden)brauchen um auszulösen.Meine FI waren so schlecht,da hatte der schlechteste FI 200 m/s gebraucht.Es wurden sofort aus Sicherheitsgründen alle 7 FI ausgetauscht.Aber der Grund warum alle 7 FI ausgelöst hatten , konnte mir niemand erklären.Aber als die Elektriker weg waren,brachten mir 2 Schüler einen Overhaedprojektor zu mir,an diesem Gerät hatte es eine Stichflamme aus dem Netzkabel gegeben.Das Kabel war dann defekt und ich schnitt den Stecker ab,damit nichts passiert.Vielleicht war das der Grund??
Gruß Friedrich
 
AW: FI Schalter

Ich häng jetzt einfach meine Frage hier mitdazu.

Meine im Altbau verarbeitete FI Schalter sind Bj. 66. Gibt es eine Vorschrift ab welchem Alter diese ausgetauscht werden müssen? (Testtaste löst aus). Der FI im UG wurde netterweise von einer Lehrerin getestet, da Ihr Mann (Maler von Beruf) sich an einem Verlängerungskabel zu schaffen machte:sauer: .
Zudem ist es jedesmal ein Problem einen altersschwachen Sicherungsautomaten auszutauschen da die alten H-Automaten in der Bauform nicht so hoch waren. Muss ich wirklich den kompletten Blechkasten (Unterputz) austauschen lassen:confused:
 
AW: FI Schalter

hallo friedrich,
habe heute dein problem gelesen. die auslösung muss bei 30 ma sein, die zeit ist richtig. ursache einer auslösung von gleichzeitig 7 fi s kann eigentlich nur ein gemeinsamer abfluss, sprich fehlerstrom, sein. oder das problem: liegen die "glorrreichen 7 " auf einer phase, selten, kann aber passieren. eine weitere möglichkeit ist das defekte gerät ( overhaed), welche dann überall "getestet" wurde , scheint mir als sehr wahrscheinlich. ob alle gleichzeitig raus sind oder ob du das zufällig entdeckt hast weißt du sicher nicht. eine starke resonanz in der nähe des schaltkastens könnte auch noch eine möglichkeit sein , war mal ein gewitter? die auslösungsmechanismen reagieren auch bei zu starker beanspuchung. alles sachen die ich im früheren leben als " strippenzieher" schon erlebt habe , die suche treibt einen dann zur verzweiflung:confused:, da ich die ursache finden will, wenn sicherheitseinrichtungen so massiv ansprechen.
 
AW: FI Schalter

Wir hatten das in den Computersälen andauernd ,bis dann der Elektriker rausgefunden hat,daß alle Verlängerungen(mehrfachsteckdosen von billiger Qualität )vollkommen überlastet waren und veraltet.Optisch sahen die einwandfrei aus und der Betrieb lief ganz normal bis drei oder vier Rechner auf einmal hochfuhren(wurden am Abend vorher nicht runtergefahren)zuviel Strom auf einmal alles überlastet.Der Elektriker brauchte allerdings fast eine Woche bis er die Ursache fand.
 
AW: FI Schalter

holzwurm schrieb:
Ich häng jetzt einfach meine Frage hier mitdazu.

Meine im Altbau verarbeitete FI Schalter sind Bj. 66. Gibt es eine Vorschrift ab welchem Alter diese ausgetauscht werden müssen? (Testtaste löst aus). Der FI im UG wurde netterweise von einer Lehrerin getestet, da Ihr Mann (Maler von Beruf) sich an einem Verlängerungskabel zu schaffen machte:sauer: .
Zudem ist es jedesmal ein Problem einen altersschwachen Sicherungsautomaten auszutauschen da die alten H-Automaten in der Bauform nicht so hoch waren. Muss ich wirklich den kompletten Blechkasten (Unterputz) austauschen lassen:confused:

Hallo Kollege,

Ich glaube ja, bei mir sind alle Innenteile aus Metall in den UP - Kästen mit einem winkelschleifer herausgetrennt worden
und durch herkömmliche Einsätze ersetzt worden war ne teuere Angelegenheit.

Peter
 
Lange nichts passiert hier, weshalb ich hier mal meine Frage dazu packe.
Es ist Vorschrift, den RCD (FI-Schalter) 1x monatlich, bis 1x jährlich (je nach Einrichtung) zu prüfen.
Dazu muss man eine Schulung (Unterweisung Funktion und Betrieb von Schutzschaltern) machen, damit man das machen darf. Zusätzlich muss man durch den AG schriftlich bestellt werden, es sei denn, es ist bereits in der Stellenbeschreibung hinterlegt.
Ein FI-Schalter ist (nach Aussage einer Elektrofachkraft) für nur 2x Schalten ausgelegt und dann muss dieser ausgetauscht werden.
FI fällt, wird wieder eingeschaltet = 2 Schaltvorgänge --> Austauschen.

Wie macht ihr das? Macht ihr das? Lasst ihr das Prüfen? Habt ihr eine Schulung dazu bekommen?

Danke und sonnige Grüße

Maik
 
Moin, Schulung fürs FI-Reindrücken hab ich nicht bekommen, keine Anweisung zum Testen. Mich wundert aber gar nichts, wenn im Lehrerzimmer 3 Kaffeemaschinen, 2 Wasserkocher, eine Mikrowelle und eine Spülmaschine über Dreifachsteckdosen auf einem 16A Automaten hängen. Da hauts dann auch schon mal den FI. Lehrer sind da qua Universalbildung beratungsresistent und gehen einfach an andere Steckdosen. Tag der offenen Tür: 4 Waffeleisen auf 16A CAS-Dose. Abgesichert im Keller. Einmal hab ich sie nach einer Erklärung wieder reingedrückt, dann blieb sie halt draussen. Ein weiteres Problem sind von zu hause mitgebrachte nie geprüfte Elektrogeräte. Das haut dann öfter den FI raus.
Es gibt keine Vorschrift wie alt Sicherungsautomaten sein dürfen. Ich hatte in zwei Fachräumen zu alte und hab dann bei der Überprüfung die Firma gebeten "Gefahr im Verzug" in den Bericht zu schreiben und zu tauschen.
Grüße
Myford
 
FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter), heute oft RCD
Hat erst einmal nichts mit Überlastung der Dreifachsteckdosen zu tun. Ist aber Brand gefährlich.
Waffeleisen oder Wassekocher können defekte Heizstäbe enthalten. Dadurch wird gerne ein FI ausgelöst.
 
Lange nichts passiert hier, weshalb ich hier mal meine Frage dazu packe.
Es ist Vorschrift, den RCD (FI-Schalter) 1x monatlich, bis 1x jährlich (je nach Einrichtung) zu prüfen.
Dazu muss man eine Schulung (Unterweisung Funktion und Betrieb von Schutzschaltern) machen, damit man das machen darf. Zusätzlich muss man durch den AG schriftlich bestellt werden, es sei denn, es ist bereits in der Stellenbeschreibung hinterlegt.
Ein FI-Schalter ist (nach Aussage einer Elektrofachkraft) für nur 2x Schalten ausgelegt und dann muss dieser ausgetauscht werden.
FI fällt, wird wieder eingeschaltet = 2 Schaltvorgänge --> Austauschen.

Wie macht ihr das? Macht ihr das? Lasst ihr das Prüfen? Habt ihr eine Schulung dazu bekommen?

Danke und sonnige Grüße

Maik
Davon habe ich noch gar nichts gehört. Da müsste ja ein FI alle 2 Monate nach dem Test ausgetauscht werden. Die Tests allerdings sind wichtig, damit man sicher sein kann, das die Mechanik funktioniert und nicht irgendwie festhält. Ansonsten kann ein FI tausende Schaltungen verkraften. In keinem Haushalt braucht man dafür einen Schein. Man sollte nur vor dem Testen wissen, was man abschaltet. Am besten in den Ferien, wenn keiner da ist. Bei Computer und Netzwerke besondere Vorsicht. Administrator fragen.
 
Der FI steigt aus wenn eine der Mehrfachsteckdosen schmort und kurzschließt. Alles schon dagewesen. Ein Problem ist der Abreißfunke. Genauso bei Automaten und Lichtschaltern>Gasleck............
 
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