Hand aufs Herz: Wie viel Papier wird bei euch in der Schule eigentlich noch täglich verbraucht?
Da werden Listen ausgedruckt, Formulare ausgefüllt, Unterschriften gesammelt, Informationen kopiert und anschließend wieder in Ordnern abgeheftet. Manchmal werden die gleichen Daten sogar mehrfach erfasst – zuerst handschriftlich, anschließend am Computer.
Und wenn man später eine bestimmte Information benötigt, beginnt die Suche: War das im Ordner? Liegt der Zettel noch im Sekretariat? Hat ihn der Hausmeister bekommen? Oder ist er längst irgendwo unter einem anderen Papierstapel verschwunden?
Dabei gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, solche Abläufe einfacher, übersichtlicher und teilweise vollständig digital zu gestalten.
Und genau darüber möchten wir hier im Schulhausmeisterforum gemeinsam sprechen.
Nicht nur über große Digitalisierungsprojekte, die viel Geld kosten und jahrelang geplant werden müssen. Sondern vor allem über kleine, praktische Lösungen, die uns im Schulalltag tatsächlich Arbeit abnehmen können.
Natürlich lässt sich nicht jedes Dokument einfach abschaffen. Für bestimmte Unterlagen gelten gesetzliche, organisatorische oder vertragliche Anforderungen.
Aber bei vielen alltäglichen Listen und Formularen lohnt es sich, genauer hinzusehen.
smapOne – Aus Papierformularen werden kleine digitale Anwendungen.
Eine Lösung, die ich persönlich besonders interessant finde, ist smapOne. Mit dieser Plattform lassen sich ohne klassische Programmierkenntnisse eigene digitale Formulare und Checklisten erstellen.
Die Anwendungen können auf Smartphones, Tablets oder Computern genutzt werden. Auch eine Offline-Nutzung ist möglich.
Das Schöne daran: Man muss nicht gleich eine große Software entwickeln lassen, wenn man eigentlich nur einen Papierzettel ersetzen möchte.
Stellen wir uns beispielsweise eine ganz normale Mängelmeldung vor.
Bisher läuft es vielleicht so ab: Jemand entdeckt einen beschädigten Türgriff, schreibt einen Zettel, gibt ihn im Sekretariat ab und hofft, dass die Meldung beim Hausmeister ankommt.
Mit einem passenden digitalen Formular könnte das anders aussehen:
Beispiel: Digitale Mängelmeldung
Muster
So könnte eine selbst erstellte Anwendung aussehen – keine echte smapOne-Eingabemaske.
Raum oder Standort
Was ist defekt?
Türgriff locker
Dringlichkeit
Normal
Dringend
Akute Gefahr
In einer echten Anwendung könnte ein Foto ergänzt werden.
Muster-Meldung kopieren
Die Informationen könnten anschließend über einen entsprechend eingerichteten Ablauf an die zuständige Stelle weitergeleitet, dokumentiert und ausgewertet werden.
Das spart nicht nur Papier, sondern kann auch verhindern, dass Informationen verloren gehen.
Weitere denkbare Anwendungen im Schulalltag wären digitale Reinigungsnachweise, Raumkontrollen, Inventarlisten, Materialbestellungen, Übergabeprotokolle und technische Kontrolllisten.
Wichtig: Eine digitale Checkliste ersetzt nicht automatisch eine vorgeschriebene fachkundige Prüfung oder einen rechtlich erforderlichen Nachweis.
Weitere Informationen:
Die beschriebenen Grundfunktionen werden vom Hersteller dokumentiert.
smapOne
+1
Microsoft Forms
Für Umfragen, Rückmeldungen, einfache Anmeldungen und strukturierte Datenabfragen. Antworten können digital gesammelt und ausgewertet werden.
Microsoft Forms
Microsoft Lists und Power Automate
Digitale Listen können beispielsweise für Aufgaben, Materialanforderungen und Bearbeitungsstände verwendet werden. Mit Power Automate lassen sich bestimmte Benachrichtigungen oder Genehmigungsabläufe automatisieren.
Microsoft Lists · Power Automate
Nextcloud
Eine Plattform zur gemeinsamen Dateiablage und Zusammenarbeit, die je nach Einrichtung auch auf eigener oder beauftragter Infrastruktur betrieben werden kann.
Nextcloud
Moodle
Besonders interessant für papierärmeres Lernen, digitale Unterrichtsmaterialien, Aufgaben, Tests und Fortbildungen.
Moodle
LimeSurvey
Eine weitere Möglichkeit, um digitale Fragebögen, Befragungen und strukturierte Rückmeldungen zu erstellen.
LimeSurvey
Auch vorhandene Excel-Dateien können ein sinnvoller erster Schritt sein. Allerdings ist eine Excel-Tabelle, die ständig per E-Mail hin- und hergeschickt wird, noch keine besonders gute digitale Zusammenarbeit.
Spannend wird es, wenn Informationen nur einmal erfasst werden und die zuständigen Personen anschließend mit einem gemeinsamen, aktuellen Datenbestand arbeiten können.
Bei Microsoft sind beispielsweise automatisierte Abläufe zwischen Formularen, Listen und SharePoint dokumentiert.
Microsoft Learn
+2
Ein Hinweis: Die genannten Produkte sind Beispiele, keine pauschalen Empfehlungen für jede Schule. Funktionsumfang, Kosten, Lizenzen und Datenschutzvoraussetzungen müssen vor Ort geprüft werden.
Digitale Lernplattformen ermöglichen beispielsweise, Schulungsunterlagen bereitzustellen, kurze Lernvideos anzusehen, Wissen mit kleinen Tests zu überprüfen und Unterlagen später erneut aufzurufen.
Das könnte auch für uns Schulhausmeister interessant sein: etwa bei Schulungen zu technischen Themen, Arbeitsschutz, Energiesparen oder Gebäudetechnik.
Eine digitale Lernplattform ersetzt allerdings nicht automatisch eine vorgeschriebene praktische Unterweisung, Qualifikation oder Erfolgskontrolle.
Vor dem dienstlichen Einsatz sollten insbesondere folgende Fragen geklärt werden:
Die Datenschutzaufsicht Nordrhein-Westfalen weist ausdrücklich auf die besonderen Anforderungen digitaler Systeme im Schulbereich hin.
ldi.nrw.de
+1
Weiterführende Quellen:
Landesbeauftragte für Datenschutz NRW · Datenschutz-Grundverordnung
Vielleicht reicht es für den Anfang, sich einen einzigen Vorgang vorzunehmen, der täglich oder wöchentlich unnötig Papier verursacht.
Beispielsweise eine Materialbestellung, eine Raumkontrolle oder eine einfache Rückmeldung.
Dabei sollte man zunächst gemeinsam mit den zuständigen Kolleginnen und Kollegen überlegen, welche Informationen wirklich benötigt werden und wer sie anschließend bearbeiten muss.
Dann kann eine passende, freigegebene Lösung getestet werden – zunächst mit erfundenen Testdaten.
Und wenn der digitale Ablauf tatsächlich schneller und zuverlässiger funktioniert, hat man bereits einen kleinen Erfolg erzielt.
Denn Digitalisierung bedeutet nicht, dass wir einen Papierzettel ausdrucken, unterschreiben, einscannen und anschließend per E-Mail verschicken.
Das ist zwar weniger Postverkehr, aber noch lange kein durchgehend digitaler Arbeitsablauf.
Nutzt ihr elektronische Formulare, digitale Mängelmeldungen, Onlineanmeldungen, gemeinsame Listen oder andere Lösungen?
2. Wo gibt es bei euch noch richtige Papierberge?
Welche Formulare, Listen oder Arbeitsabläufe werden immer noch ausgedruckt, obwohl es vielleicht längst eine einfachere Möglichkeit gäbe?
3. Was wäre euer persönlicher Digitalisierungstraum?
Welcher Vorgang sollte endlich papierlos funktionieren? Ganz egal, ob im Sekretariat, beim Hausmeisterdienst, in der Schulleitung oder im Unterricht.
4. Welche Programme und Apps nutzt ihr?
Vielleicht arbeitet jemand bereits mit smapOne, Microsoft Lists, Nextcloud oder einer ganz anderen Lösung und kann aus der Praxis berichten.
5. Was verhindert bei euch die Umstellung?
Fehlende Geräte, Datenschutz Fragen, Kosten, fehlende Schnittstellen, organisatorische Vorgaben oder schlicht die Gewohnheit?
Vielleicht beschreibt jemand einen ganz bestimmten Vorgang, der im Schulalltag unnötig kompliziert ist.
Andere Mitglieder haben möglicherweise genau dieses Problem bereits gelöst oder kennen ein geeignetes Programm.
Dann könnten wir uns hier gemeinsam anschauen, welche Möglichkeiten es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie sich eine praktische Lösung umsetzen ließe.
Vielleicht entstehen daraus sogar weitere kleine Anleitungen für das Schulhausmeisterforum – verständlich erklärt, mit Beispielen und, soweit rechtlich möglich, mit Bildern zum Nachmachen.
Also: Was ist bei euch bereits papierlos – und bei welchem Zettel würdet ihr am liebsten morgen den Drucker abschalten?
Schreibt eure Erfahrungen, Ideen und Wünsche gerne hier in die Diskussion.
Denn manchmal braucht es für eine gute Veränderung keine riesige Softwarelösung, sondern einfach jemanden, der sagt:
„Warum machen wir das eigentlich immer noch auf Papier?“
Hinweis des Schulhausmeisterforums: Die genannten Programme und Hersteller dienen ausschließlich der Information und dem fachlichen Erfahrungsaustausch. Dieser Beitrag enthält keine bezahlte Werbung oder Produktempfehlung im Auftrag eines Anbieters. Der Einsatz einer Software muss anhand der örtlichen organisatorischen, technischen und rechtlichen Voraussetzungen geprüft werden.
Da werden Listen ausgedruckt, Formulare ausgefüllt, Unterschriften gesammelt, Informationen kopiert und anschließend wieder in Ordnern abgeheftet. Manchmal werden die gleichen Daten sogar mehrfach erfasst – zuerst handschriftlich, anschließend am Computer.
Und wenn man später eine bestimmte Information benötigt, beginnt die Suche: War das im Ordner? Liegt der Zettel noch im Sekretariat? Hat ihn der Hausmeister bekommen? Oder ist er längst irgendwo unter einem anderen Papierstapel verschwunden?
Dabei gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, solche Abläufe einfacher, übersichtlicher und teilweise vollständig digital zu gestalten.
Und genau darüber möchten wir hier im Schulhausmeisterforum gemeinsam sprechen.
Nicht nur über große Digitalisierungsprojekte, die viel Geld kosten und jahrelang geplant werden müssen. Sondern vor allem über kleine, praktische Lösungen, die uns im Schulalltag tatsächlich Arbeit abnehmen können.
1.
Wenn wir uns den Alltag von Schulhausmeistern, Schulsekretariaten, Lehrkräften und Schulleitungen anschauen, fallen uns schnell zahlreiche Beispiele ein.| Bereich | Typische Papierunterlagen | Digitale Alternative |
|---|---|---|
| Schulsekretariat | Anmeldungen, Rückmeldungen, Listen | Onlineformulare und Verwaltungssoftware |
| Hausmeisterdienst | Kontrollgänge, Mängelmeldungen | Digitale Checklisten mit Fotos |
| Schlüsselverwaltung | Ausgabe- und Rückgabelisten | Digitale Ausgabedokumentation |
| Gebäudemanagement | Wartungs- und Prüfprotokolle | Digitale Dokumentationssysteme |
| Materialverwaltung | Bestellzettel, Bestandslisten | Digitale Bestandsverwaltung |
| Schulveranstaltungen | Teilnehmerlisten, Rückmeldungen | Onlineanmeldungen |
| Besprechungen | Protokolle und Umlaufmappen | Gemeinsame digitale Dokumente |
| Fortbildungen | Arbeitsblätter, Handouts | Digitale Lernunterlagen |
Aber bei vielen alltäglichen Listen und Formularen lohnt es sich, genauer hinzusehen.
2.
smapOne – Aus Papierformularen werden kleine digitale Anwendungen.
Eine Lösung, die ich persönlich besonders interessant finde, ist smapOne. Mit dieser Plattform lassen sich ohne klassische Programmierkenntnisse eigene digitale Formulare und Checklisten erstellen.
Die Anwendungen können auf Smartphones, Tablets oder Computern genutzt werden. Auch eine Offline-Nutzung ist möglich.
Das Schöne daran: Man muss nicht gleich eine große Software entwickeln lassen, wenn man eigentlich nur einen Papierzettel ersetzen möchte.
Stellen wir uns beispielsweise eine ganz normale Mängelmeldung vor.
Bisher läuft es vielleicht so ab: Jemand entdeckt einen beschädigten Türgriff, schreibt einen Zettel, gibt ihn im Sekretariat ab und hofft, dass die Meldung beim Hausmeister ankommt.
Mit einem passenden digitalen Formular könnte das anders aussehen:
Beispiel: Digitale Mängelmeldung
Muster
So könnte eine selbst erstellte Anwendung aussehen – keine echte smapOne-Eingabemaske.
Raum oder Standort
Was ist defekt?
Türgriff locker
Dringlichkeit
Normal
Dringend
Akute Gefahr
In einer echten Anwendung könnte ein Foto ergänzt werden.
Muster-Meldung kopieren
Die Informationen könnten anschließend über einen entsprechend eingerichteten Ablauf an die zuständige Stelle weitergeleitet, dokumentiert und ausgewertet werden.
Das spart nicht nur Papier, sondern kann auch verhindern, dass Informationen verloren gehen.
Weitere denkbare Anwendungen im Schulalltag wären digitale Reinigungsnachweise, Raumkontrollen, Inventarlisten, Materialbestellungen, Übergabeprotokolle und technische Kontrolllisten.
Wichtig: Eine digitale Checkliste ersetzt nicht automatisch eine vorgeschriebene fachkundige Prüfung oder einen rechtlich erforderlichen Nachweis.
Weitere Informationen:
Die beschriebenen Grundfunktionen werden vom Hersteller dokumentiert.
smapOne
+1
3.
smapOne ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Lösungen für ganz unterschiedliche Anforderungen.Microsoft Forms
Für Umfragen, Rückmeldungen, einfache Anmeldungen und strukturierte Datenabfragen. Antworten können digital gesammelt und ausgewertet werden.
Microsoft Forms
Microsoft Lists und Power Automate
Digitale Listen können beispielsweise für Aufgaben, Materialanforderungen und Bearbeitungsstände verwendet werden. Mit Power Automate lassen sich bestimmte Benachrichtigungen oder Genehmigungsabläufe automatisieren.
Microsoft Lists · Power Automate
Nextcloud
Eine Plattform zur gemeinsamen Dateiablage und Zusammenarbeit, die je nach Einrichtung auch auf eigener oder beauftragter Infrastruktur betrieben werden kann.
Nextcloud
Moodle
Besonders interessant für papierärmeres Lernen, digitale Unterrichtsmaterialien, Aufgaben, Tests und Fortbildungen.
Moodle
LimeSurvey
Eine weitere Möglichkeit, um digitale Fragebögen, Befragungen und strukturierte Rückmeldungen zu erstellen.
LimeSurvey
Auch vorhandene Excel-Dateien können ein sinnvoller erster Schritt sein. Allerdings ist eine Excel-Tabelle, die ständig per E-Mail hin- und hergeschickt wird, noch keine besonders gute digitale Zusammenarbeit.
Spannend wird es, wenn Informationen nur einmal erfasst werden und die zuständigen Personen anschließend mit einem gemeinsamen, aktuellen Datenbestand arbeiten können.
Bei Microsoft sind beispielsweise automatisierte Abläufe zwischen Formularen, Listen und SharePoint dokumentiert.
Microsoft Learn
+2
Ein Hinweis: Die genannten Produkte sind Beispiele, keine pauschalen Empfehlungen für jede Schule. Funktionsumfang, Kosten, Lizenzen und Datenschutzvoraussetzungen müssen vor Ort geprüft werden.
4.
Warum müssen bei einer Fortbildung eigentlich immer noch ganze Stapel mit Arbeitsblättern verteilt werden?Digitale Lernplattformen ermöglichen beispielsweise, Schulungsunterlagen bereitzustellen, kurze Lernvideos anzusehen, Wissen mit kleinen Tests zu überprüfen und Unterlagen später erneut aufzurufen.
Das könnte auch für uns Schulhausmeister interessant sein: etwa bei Schulungen zu technischen Themen, Arbeitsschutz, Energiesparen oder Gebäudetechnik.
Eine digitale Lernplattform ersetzt allerdings nicht automatisch eine vorgeschriebene praktische Unterweisung, Qualifikation oder Erfolgskontrolle.
5.
Gerade in Schulen arbeiten wir mit sensiblen Informationen. Deshalb dürfen wir nicht einfach irgendeine kostenlose App installieren und dort Schülerdaten, Mitarbeiterinformationen oder andere personenbezogene Angaben speichern.Vor dem dienstlichen Einsatz sollten insbesondere folgende Fragen geklärt werden:
- Ist die Software für den vorgesehenen Zweck durch die zuständige Stelle freigegeben?
- Gibt es eine geeignete Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung?
- Sind Zugriffsrechte, Datensicherheit und Löschfristen geregelt?
- Ist gegebenenfalls ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich?
- Sind die jeweiligen schulrechtlichen Vorgaben und Aufbewahrungspflichten berücksichtigt?
Die Datenschutzaufsicht Nordrhein-Westfalen weist ausdrücklich auf die besonderen Anforderungen digitaler Systeme im Schulbereich hin.
ldi.nrw.de
+1
Weiterführende Quellen:
Landesbeauftragte für Datenschutz NRW · Datenschutz-Grundverordnung
6.
Wer seinen Schulalltag papierärmer gestalten möchte, muss nicht sofort die gesamte Verwaltung umorganisieren.Vielleicht reicht es für den Anfang, sich einen einzigen Vorgang vorzunehmen, der täglich oder wöchentlich unnötig Papier verursacht.
Beispielsweise eine Materialbestellung, eine Raumkontrolle oder eine einfache Rückmeldung.
Dabei sollte man zunächst gemeinsam mit den zuständigen Kolleginnen und Kollegen überlegen, welche Informationen wirklich benötigt werden und wer sie anschließend bearbeiten muss.
Dann kann eine passende, freigegebene Lösung getestet werden – zunächst mit erfundenen Testdaten.
Und wenn der digitale Ablauf tatsächlich schneller und zuverlässiger funktioniert, hat man bereits einen kleinen Erfolg erzielt.
Denn Digitalisierung bedeutet nicht, dass wir einen Papierzettel ausdrucken, unterschreiben, einscannen und anschließend per E-Mail verschicken.
Das ist zwar weniger Postverkehr, aber noch lange kein durchgehend digitaler Arbeitsablauf.
7.
Genau an dieser Stelle möchten wir die Erfahrungen unserer Mitglieder sammeln.Unsere
1. Was funktioniert bei euch bereits digital?Nutzt ihr elektronische Formulare, digitale Mängelmeldungen, Onlineanmeldungen, gemeinsame Listen oder andere Lösungen?
2. Wo gibt es bei euch noch richtige Papierberge?
Welche Formulare, Listen oder Arbeitsabläufe werden immer noch ausgedruckt, obwohl es vielleicht längst eine einfachere Möglichkeit gäbe?
3. Was wäre euer persönlicher Digitalisierungstraum?
Welcher Vorgang sollte endlich papierlos funktionieren? Ganz egal, ob im Sekretariat, beim Hausmeisterdienst, in der Schulleitung oder im Unterricht.
4. Welche Programme und Apps nutzt ihr?
Vielleicht arbeitet jemand bereits mit smapOne, Microsoft Lists, Nextcloud oder einer ganz anderen Lösung und kann aus der Praxis berichten.
5. Was verhindert bei euch die Umstellung?
Fehlende Geräte, Datenschutz Fragen, Kosten, fehlende Schnittstellen, organisatorische Vorgaben oder schlicht die Gewohnheit?
8.
Ich würde mich freuen, wenn wir aus dieser Diskussion mehr machen als nur eine Sammlung von Wünschen.Vielleicht beschreibt jemand einen ganz bestimmten Vorgang, der im Schulalltag unnötig kompliziert ist.
Andere Mitglieder haben möglicherweise genau dieses Problem bereits gelöst oder kennen ein geeignetes Programm.
Dann könnten wir uns hier gemeinsam anschauen, welche Möglichkeiten es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie sich eine praktische Lösung umsetzen ließe.
Vielleicht entstehen daraus sogar weitere kleine Anleitungen für das Schulhausmeisterforum – verständlich erklärt, mit Beispielen und, soweit rechtlich möglich, mit Bildern zum Nachmachen.
Also: Was ist bei euch bereits papierlos – und bei welchem Zettel würdet ihr am liebsten morgen den Drucker abschalten?
Schreibt eure Erfahrungen, Ideen und Wünsche gerne hier in die Diskussion.
Denn manchmal braucht es für eine gute Veränderung keine riesige Softwarelösung, sondern einfach jemanden, der sagt:
„Warum machen wir das eigentlich immer noch auf Papier?“
Hinweis des Schulhausmeisterforums: Die genannten Programme und Hersteller dienen ausschließlich der Information und dem fachlichen Erfahrungsaustausch. Dieser Beitrag enthält keine bezahlte Werbung oder Produktempfehlung im Auftrag eines Anbieters. Der Einsatz einer Software muss anhand der örtlichen organisatorischen, technischen und rechtlichen Voraussetzungen geprüft werden.