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Die richtige Sicherung finden spart Zeit und Nerven

Jörg

Jörg
Teammitglied
Moderator
Gerade bei Veranstaltungen wie einem Tag der offenen Tür, einem Waffelstand, Kinderpunsch-Stand oder anderen Aktionen mit vielen elektrischen Geräten ist es wichtig zu wissen, welche Steckdosen an welcher Sicherung hängen.

Meine Empfehlung: Erstellt euch vor der Veranstaltung einen kleinen Stromlaufplan. Notiert, welche Steckdosen über welchen Leitungsschutzschalter abgesichert sind. Wenn später eine Sicherung auslöst, spart ihr euch langes Suchen und könnt deutlich schneller reagieren.

Aus meiner Erfahrung sind die häufigsten Ursachen für ausgelöste Sicherungen:

  • Kabeltrommeln werden nicht vollständig abgerollt.
  • Zu viele Verbraucher hängen an einem Stromkreis.
  • Heizgeräte, Waffeleisen, Kaffeemaschinen oder Wasserkocher werden gemeinsam an einer Steckdose betrieben.
Hilfreich kann hierbei ein Sicherungsfinder, wie beispielsweise der Testboy 30, sein. Das Gerät dient dazu, eine Steckdose dem passenden Leitungsschutzschalter im Sicherungskasten zuzuordnen. Dazu wird ein Sender in die Steckdose gesteckt und mit einem Empfänger der entsprechende Automat im Verteiler gesucht. Die Zuordnung erfolgt über eine optische und akustische Anzeige. Zusätzlich kann der Empfänger als kontaktloser Spannungstester genutzt werden.


Mein Fazit: Kein Gerät, das man täglich benötigt, aber für Hausmeister, die mehrere Gebäude betreuen oder häufig Veranstaltungen organisieren, kann ein Sicherungsfinder bei der Dokumentation und Fehlersuche eine echte Arbeitserleichterung sein. Noch wichtiger als das Gerät selbst ist jedoch eine saubere Dokumentation der Stromkreise. So findet man im Ernstfall die Ursache deutlich schneller.

Hinweis: Dies ist keine Werbung, keine bezahlte Empfehlung und kein gesponserter Beitrag. Es handelt sich ausschließlich um meine persönliche Meinung und meine eigenen Erfahrungen mit dem genannten Produkt
 
☆ Bei nicht abgerollten Kabeltrommeln und Überlast , schaltet ein Überhitzungschutz die Trommel ab- Trommel ganz Abrollen und Knopf an der Trommel drücken. Trotzdem sollten Lehrer Schüler, Eltern darüber informiert werden das immer nur EIN Waffeleisen etc. an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen werden darf.
Genau genommen dürfen gar keine ungeprüften Geräte mitgebracht und genutzt werden.
 
Was ich da recht gut empfinde ist die Beschriftung der Steckdosen. ( z.b. Gira 446227 SCHUKO-Steckdose m. Beschr.-Feld) Dann findet sich die Sicherung auch für einen externen Hausmeister.

Und was außer Grundschule schon mal in Physik der Fall sein sollte, Leistungsberechnung.
Da in den meisten Sicherungskästen nur 16A oder 10A Sicherungen verbaut werden, lässt sich das relativ simpel mit einer Faustformel ermitteln.

Formel: Watt = Volt × Ampere (P = U × I)
Rechnung: 230 V × 16 A = 3.680 W oder 230 V x 10 A = 2.300 W

Sobald man also die angeschlossen Geräte begutachtet,und am Typenschild die Watt Angaben zusammenzählt.
Lässt sich relativ leicht ermitteln, ob die Sicherung im Verlauf der Veranstaltung mit einer sehr hohen Warschenlichkeit Auslösen wird. ( Es sollten 90% Leistung also max: 3.312 W oder 2.070 W an jedem Stromkreis angeschlossen werden, damit die Sicherung eben nicht auslösen muss. )

Somit entsprechend Stromkreise ermitteln, und die Last der einzellnen Verbraucher verteilen.

Ich habe das dann mit CEE-Kabeltrommeln ( z.b. Brennenstuhl 1182770010 Kabeltrommel 25 m ) gut in den Griff bekommen die aus den einzel abgesicherten Arbeitsplätzen in den Werkräumen gespeist wurden.
Bei CEE kann jede Phase L1 zu N, L2 zu N, L3 zu N jeweils mit 16A (3.680W) belastet werden somit kann aus einem CEE Anschluss 3 Stromkreise mit je 230V/16A betrieben werden.
Dafür dann einfach ein Adapterkabel CEE (400V/16A/IP44) auf 3-fach Schuko-Kupplung (230V/16A) nutzen. ( z.b. kalledaskabel.de)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab das dann mal in ein Merkblatt umgewandelt, das ging dann immer vor jeder Veranstaltung raus.
Wenn die Sicherung fällt ist es halt so, repariere ich dann in den nächsten Tagen, muss erst geprüft werden.

Tja wenn der Waffelstand dann eben keinen Umsatz mehr macht, konnte auf einmal alle Rechnen, und das minimiert dann auch die eigenen Einsatzzeiten.
 
Merkblätter kan ich auch auf der Strasse verteilen. Im Lehrerzimmer stehen 2 Teekocher, ein Spülmaschine, eine Mikrowelle, der Kühlschrank und drei Kaffeemaschinen-alles auf einem 16A Automaten (Schule von 1907). Dann wundern sich die Pädagogen daß die Sicherung tillt. Ich habe mehrfach Plakate mit Volt x Ampere = Watt und Sicherung hat 16A. aufgehängt. Interessiert Niemanden. Wenns den Automaten 'rauswirft gehe ich da entspannt 'ran. Wenn drei Waffeleisen auf einer CAS-Dose (rot) hängen bleibt der Automat eben bis zum nächsten Schultag draußen. Die CAS-Automaten sind nämlich im Keller. Viele Lehrer sind einfach nicht lebenstüchtig.............
 
☆ Bei nicht abgerollten Kabeltrommeln und Überlast , schaltet ein Überhitzungschutz die Trommel ab- Trommel ganz Abrollen und Knopf an der Trommel drücken. Trotzdem sollten Lehrer Schüler, Eltern darüber informiert werden das immer nur EIN Waffeleisen etc. an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen werden darf.
Genau genommen dürfen gar keine ungeprüften Geräte mitgebracht und genutzt werden.
Wenn denn die von den Lehrern gekauften und illegal benutzten Billig-Kabeltrommeln oder die aus drei kaskadierten Dreiersteckdosen gebauten Verlängerungen von Aldi einen Überlastschutz haben............
 
Da hatte ich einmal Ärger mit einem SL.
Der wollte mich dazu verpflichten in der Lesenacht dafür zu sorgen, das wenn eine Sicherung fliegt, ich die wieder rein drücke. Der Hausmeister durfte bei Veranstaltungen nicht vor Ort sein. Nur wenn etwas passiert würde er kommen.
1. Hat er mir das erst wenige Tage vorher gesagt. Ich habe dann angelehnt hatte einen Termin Ich habe ihm gesagt, wenn ein Automat auslöst hat das einen Grund. Ich werde ein Teufel tun ungeprüft einfach wieder Strom drauf geben. Da sind viele elektrische Lichter, Waffeleisen... in Betrieb, natürlich nicht vorher geprüft. Ich als Elektrofachmann kenne die Vorschriften und werde nichts Falsches tun. Das Gebäude hatte zu dem Zeitpunkt auch ein Stromnetz von 1905 - heute. Ohne Pläne...
Er hat sich dann bei der ADD erkundigt. Die wissen erst mal nichts , kramten die uralte Tätigkeitsbeschreibung raus. Er hatte nichts erreicht. Er hat sich vom Hausmeister dann die Sicherungsschränke zeigen lassen und den Schlüssel dazu. Machte er dann selber, oder auch nicht. Sein Bier. Der SL danach war wieder viel besser.
 
Doch als TA unverstand ich direkt dem SL.
Aber auch der muss sich an Regeln halten und darf mir nicht Alles aufdrücken.
Der Hausmeister natürlich nicht. Deswegen hat er ja gedacht, ich mache den Job. Das war in 25J einer von 4 SL, mit dem ich nicht so gut konnte.
 
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