Hallo zusammen,
nächste Woche nehme ich an einer Fortbildung für Brandschutzfachkräfte teil. Da würde mich interessieren, wie das Thema bei euch an den Schulen organisiert ist.
Habt ihr Fragen, Probleme oder besondere Herausforderungen rund um den Brandschutz? Gerne nehme ich offene Punkte aus dem Schulalltag mit in die Fortbildung und versuche Antworten zu bekommen.
Wichtig: Eure Fragen sollten bitte bis Montagabend vorliegen. Es bleibt also noch etwas Zeit, darüber nachzudenken, was euch auf der Seele brennt.

Tatsächlich ist die Aufgabe deutlich umfangreicher.
Eine Brandschutzfachkraft berät, kontrolliert, dokumentiert und sorgt dafür, dass gesetzliche und organisatorische Anforderungen eingehalten werden. Sie achtet darauf, dass Risiken frühzeitig erkannt und Mängel beseitigt werden.
Wichtig dabei:
Die Brandschutzfachkraft räumt keine Flure frei. Sie sorgt dafür, dass sie freigeräumt werden.
Genau darin liegt oft der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Die Brandschutzfachkraft ist die Person, die feststellt, dass ein Problem existiert.
Die Beseitigung des Problems liegt anschließend meist bei anderen Beteiligten.
Gerade bei größeren Städten und Kreisen sind zentrale Brandschutzbeauftragte für viele Schulen gleichzeitig zuständig.
Jemand steckt einen Keil darunter.
Die Brandschutzfachkraft schreibt einen Mangelbericht.
Der Keil verschwindet.
Zwei Tage später ist ein neuer Keil da.
Die Brandschutzfachkraft schreibt einen weiteren Mangelbericht.
Man könnte sagen:
Brandschutz ist manchmal ein faszinierendes Forschungsprojekt über die Wanderung von Holzkeilen.
Tatsächlich stehen dort:
Der Hausmeister räumt die Sachen weg.
Drei Tage später sind sie wieder da.
Dies wiederholt sich so oft, bis alle Beteiligten den Flur besser kennen als ihre eigene Wohnung.
„Nur notwendige Gegenstände lagern."
Die Realität sagt:
„Da stellen wir die Farbeimer nur kurz ab."
Dieses „kurz" wird anschließend archäologisch auf mehrere Jahre datiert.
Mehrfachsteckdose.
Mehrfachsteckdose an Mehrfachsteckdose.
Kaffeemaschine.
Wasserkocher.
Mini-Kühlschrank.
Und irgendwo hängt noch ein Zettel mit der Aufschrift:
„Bitte nichts zusätzlich anschließen."
Besonders passend für Schulen sind:
Die DGUV hat eine eigene Informationsschrift "Feueralarm in der Schule" veröffentlicht. Darin geht es um Alarmpläne, Räumungsübungen, Verhalten im Brandfall und die Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulträger und Feuerwehr. Die DGUV betont ausdrücklich, dass regelmäßige Alarmübungen und eine gute Brandschutzerziehung wichtig sind. [publikatio...en.dguv.de], [sichere-schule.de]
Die DGUV hat auf ihrer Bildungsplattform eine eigene Übersichtsseite zum Thema Brandschutz an Schulen. Dort werden Unterrichtsmaterialien, Empfehlungen der Feuerwehr und weitere Fachinformationen für Schulen gebündelt. [pluspunkt.dguv.de]
Die Unfallkasse NRW betreibt das Portal "Sichere Schule". Dort finden sich zahlreiche Hinweise zum Schulbrandschutz, beispielsweise:
Daher meine Frage an euch:
Wie ist der Brandschutz an euren Schulen organisiert?
Habt ihr offene Fragen, kuriose Erlebnisse oder Dauerbaustellen?
Ich bin nächste Woche auf der Fortbildung und nehme gerne eure Themen mit.
Also los: Was brennt euch auf der Seele?

(Keine Sorge, Antworten zum Thema Brandschutz sind gemeint. Für tatsächliche Brände bitte weiterhin den Notruf wählen.)

nächste Woche nehme ich an einer Fortbildung für Brandschutzfachkräfte teil. Da würde mich interessieren, wie das Thema bei euch an den Schulen organisiert ist.
Habt ihr Fragen, Probleme oder besondere Herausforderungen rund um den Brandschutz? Gerne nehme ich offene Punkte aus dem Schulalltag mit in die Fortbildung und versuche Antworten zu bekommen.
Wichtig: Eure Fragen sollten bitte bis Montagabend vorliegen. Es bleibt also noch etwas Zeit, darüber nachzudenken, was euch auf der Seele brennt.
Was macht eigentlich eine Brandschutzfachkraft?
Viele denken beim Thema Brandschutz zuerst an Feuerlöscher, Alarmanlagen oder Evakuierungsübungen.Tatsächlich ist die Aufgabe deutlich umfangreicher.
Eine Brandschutzfachkraft berät, kontrolliert, dokumentiert und sorgt dafür, dass gesetzliche und organisatorische Anforderungen eingehalten werden. Sie achtet darauf, dass Risiken frühzeitig erkannt und Mängel beseitigt werden.
Wichtig dabei:
Die Brandschutzfachkraft räumt keine Flure frei. Sie sorgt dafür, dass sie freigeräumt werden.
Genau darin liegt oft der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Typische Aufgaben
- Durchführung von Brandschutzbegehungen
- Erkennen und Dokumentieren von Mängeln
- Beratung der Schulleitung und des Schulträgers
- Kontrolle von Flucht- und Rettungswegen
- Überwachung von Brandschutztüren
- Mitwirkung bei Alarm- und Evakuierungsübungen
- Unterstützung bei Gefährdungsbeurteilungen
- Prüfung organisatorischer Brandschutzmaßnahmen
- Sensibilisierung und Unterweisung von Beschäftigten
Die Brandschutzfachkraft ist die Person, die feststellt, dass ein Problem existiert.
Die Beseitigung des Problems liegt anschließend meist bei anderen Beteiligten.
Wer kann diese Aufgabe übernehmen?
Je nach Organisation können diese Aufgaben beispielsweise von- Brandschutzbeauftragten
- Fachkräften für Arbeitssicherheit
- Technikern und Meistern
- Mitarbeitern des Gebäudemanagements
- entsprechend qualifizierten Beschäftigten des Schulträgers
- externen Fachbüros
Gerade bei größeren Städten und Kreisen sind zentrale Brandschutzbeauftragte für viele Schulen gleichzeitig zuständig.
Beispiele aus dem Schulalltag
Die Brandschutztür
Die Brandschutztür soll sich im Brandfall selbst schließen.Jemand steckt einen Keil darunter.
Die Brandschutzfachkraft schreibt einen Mangelbericht.
Der Keil verschwindet.
Zwei Tage später ist ein neuer Keil da.
Die Brandschutzfachkraft schreibt einen weiteren Mangelbericht.
Man könnte sagen:
Brandschutz ist manchmal ein faszinierendes Forschungsprojekt über die Wanderung von Holzkeilen.
Der Fluchtweg
Eigentlich ein Rettungsweg.Tatsächlich stehen dort:
- alte Tische
- Stuhlstapel
- Kartons
- ausgemusterte Unterrichtsmaterialien
- und ein Schrank, von dem niemand weiß, wem er gehört
Der Hausmeister räumt die Sachen weg.
Drei Tage später sind sie wieder da.
Dies wiederholt sich so oft, bis alle Beteiligten den Flur besser kennen als ihre eigene Wohnung.
Der Technikraum
Die Vorschrift sagt:„Nur notwendige Gegenstände lagern."
Die Realität sagt:
„Da stellen wir die Farbeimer nur kurz ab."
Dieses „kurz" wird anschließend archäologisch auf mehrere Jahre datiert.
Die Weihnachtszeit
Lichterkette.Mehrfachsteckdose.
Mehrfachsteckdose an Mehrfachsteckdose.
Kaffeemaschine.
Wasserkocher.
Mini-Kühlschrank.
Und irgendwo hängt noch ein Zettel mit der Aufschrift:
„Bitte nichts zusätzlich anschließen."
Warum ist das an Schulen so wichtig?
Schulen sind besondere Gebäude:- viele Menschen
- viele Besucher
- zahlreiche elektrische Geräte
- Veranstaltungen am Abend
- teilweise ältere Gebäudestrukturen
- Kinder und Jugendliche, die bekanntermaßen nicht immer zuerst an den Brandschutz denken
Mein Fazit
Die Brandschutzfachkraft ist häufig die Person, die unbequeme Fragen stellt:- Warum ist der Notausgang zugestellt?
- Warum ist die Brandschutztür blockiert?
- Warum lagern Kartons im Technikraum?
- Und warum steht der Kopierer plötzlich im Rettungsweg?
Besonders passend für Schulen sind:
DGUV: "Feueralarm in der Schule"
Die DGUV hat eine eigene Informationsschrift "Feueralarm in der Schule" veröffentlicht. Darin geht es um Alarmpläne, Räumungsübungen, Verhalten im Brandfall und die Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulträger und Feuerwehr. Die DGUV betont ausdrücklich, dass regelmäßige Alarmübungen und eine gute Brandschutzerziehung wichtig sind. [publikatio...en.dguv.de], [sichere-schule.de]
DGUV Pluspunkt Bildung
Die DGUV hat auf ihrer Bildungsplattform eine eigene Übersichtsseite zum Thema Brandschutz an Schulen. Dort werden Unterrichtsmaterialien, Empfehlungen der Feuerwehr und weitere Fachinformationen für Schulen gebündelt. [pluspunkt.dguv.de]
Unfallkasse NRW: "Sichere Schule"
Die Unfallkasse NRW betreibt das Portal "Sichere Schule". Dort finden sich zahlreiche Hinweise zum Schulbrandschutz, beispielsweise:- Flucht- und Rettungswege müssen jederzeit nutzbar sein.
- Alarmproben sollen mindestens zweimal jährlich durchgeführt werden.
- Das Alarmsignal muss sich von der Pausenklingel unterscheiden.
- Lehrkräfte sollen im Umgang mit Feuerlöschern unterwiesen werden. [sichere-schule.de],
Daher meine Frage an euch:
Wie ist der Brandschutz an euren Schulen organisiert?
Habt ihr offene Fragen, kuriose Erlebnisse oder Dauerbaustellen?
Ich bin nächste Woche auf der Fortbildung und nehme gerne eure Themen mit.
Also los: Was brennt euch auf der Seele?
(Keine Sorge, Antworten zum Thema Brandschutz sind gemeint. Für tatsächliche Brände bitte weiterhin den Notruf wählen.)