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Wer ist im Personalrat tätig?

Wer ist im Personalrat tätig??

  • nicht tätig

    Stimmen: 41 63,1%
  • tätig als "normales" Mitglied

    Stimmen: 15 23,1%
  • Stellvertreter

    Stimmen: 7 10,8%
  • Vorsitzender des Pesonalrates

    Stimmen: 2 3,1%

  • Umfrageteilnehmer
    65

Friedrich List

Registriertes Mitglied
Hallo ihr Kollegen(innen)
ich möchte mal ne Umfrage zum Personalrat starten.
Also rege Teilnahme erwünscht.


Ich bin bis jetzt 11 Jahre im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Jetzt kenn man eigentlich den Betrieb sehr gut.
Für mich ist es der Anlass,nächstes Jahr zu den Wahlen des Personalrates aufzustellen zu lassen.Ich finde bei uns tümpelt der Personalr. so vor sich hin.
Aber es gibt vieles zu tun.:D
Friedrich
 
AW: Personalrat

Hallo Friedrich List,
es fehlt eigentlich auch die Frage wer war im Personalrat tätig.
Ich war ca. 8 Jahre im Personalrat tätig. Eine Amtszeit des Personalrates wurde frühzeitig aufgelöst, ich habe mich anschließend wieder beworben und bin auch von den KollegenInnen gewählt worden.
Das ist schon ein gewaltiger Kraftakt gegenüber der Dienststelle (Arbeitgeber,
Amtsleiter und Personalamt), die fühlen sich alle persönlich vom Personalamt oder einzelnen Mitgliedern angegriffen.
Wer Erfolge verbucht macht sich schon sehr unbeliebt bei der Dienststelle, so war es wenigstens bei mir.
Gruß pfropfy
 
AW: Personalrat

Aus dem Grund wie schon pfropfy sagt das man sich sehr unbeliebt macht, obwohl der Arbeitgeber sagt das es keine nachteile mitsichbringt, werde ich im Personalrat nicht mitwirken. Haben zum Glück ein sehr guten Personalrat bei uns, da stellt sich eh nicht die Frage.

Gruß Hausi Jörg
 
Hallo Friedrich,
ich finde es gut, dass du dich wählen lassen willst. Drücke dir die Daumen! Und setze dich für dich und deine Kollegen vor ort ein.
Gruß
Viktor R.
 
Hallo!

Lass Dich aufstellen! Die Hausmeister sind etwas "exotisch" mit der Arbeitszeit, der Doppelspitze Verwaltung-Schulleitung, Pausenverkauf und den Hausmeisterwohnungen.
Wenn da im PR keiner ist der die Probleme kennt, wird es schwer die Hausmeisterinteressen zu vertreten.
Außerdem stellen die Hausmeister auch so eine Art "Frontlinie" in Sachen Privatisierungen dar. Nicht nur über Hausmeisterservices, sondern auch bei der Reinigung.
Wir haben mehrere Hausmeister im Gremium, als feste und Ersatzmitgleider!
Ich bin als Vorsitzender froh, dass ich die Kollegen dabei habe!

mfg


Ralf Zeisel
 
Hallo!

Eine Information zu Hausmeistern im Personalrat:
Ausgangslage:
Am 17.05.2011 war in Bayern PR-Wahl. In Schwabach sind auf der KOMBA-Liste 7 von 16 Kandidaten aus dem Hausmeisterbereich angetreten. Auf der Liste der "Konkurrenz" befanden sich keine Hausmeister.
Ergebnis: 1 Hausmeister ist 1. Stellvertreter in der Arbeitnehmergruppe; ein ständiges Mitglied gibt es leider nicht mehr.

mfg

Ralf Zeisel
 
Hallo Pfropfy,
ich kann nur sagen, oh je oh je!!
Wir haben jetzt einen Hausmeisterkollegen im Personalrat.
Es stellt sich leider so heraus, er kümmert sich nicht um uns, sondern er schaut nach seinen Vorteilen.
Ansonsten redet er, wie all die anderen im Personalrat eben um den Brei herum.
Also ich habe keine Unterstützung vom Personalrat

Gruß Friedrich
 
Hallo!
Es ist schon traurig, wenn sich Personalräte als Duckmäuser herausstellen.
Unmöglich finde ich es allerdings, wenn Personalräte zu "Personalvertretern" werden.
Warum?
In Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen. ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger.
Was verkauft dann ein Personalvertreter?
Dafür wurde aber kein Personalrat gewählt; und solche Handlungsweisen machen die Bemühungen der unzähligen redlicchen Personalratsmitgleider ganz schnell wertlos. Das Ansehen und vorallem das Vertrauen der ersonlaräte tendiert gegen Null und mit so einem Ruf ist einfach nix mehr zu erreichen.
Mein Appell:
Arbeitet für die nächste Wahl! Gebt bloss nicht auf, denn Vorteilsnahme und Unredlichkeit dürfen einfach nicht gewinnen! Ein PR hat die Interessen der Mitarbeiter zu vertrten! Dafür treten alle Kandidaten an und daran sind alle Personalratsmitglieder gebunden! PUNKT!

mfg


Ralf Zeisel
 
AW: Wer ist im Personalrat tätig?

Ein PR hat die Interessen der Mitarbeiter zu vertrten! Dafür treten alle Kandidaten an und daran sind alle Personalratsmitglieder gebunden! PUNKT!

mfg


Ralf Zeisel

Wer glaubt denn noch an solche Märchen? Wenn man sich bei uns an den PR wendet wird das eigentliche Problem noch schlimmer weil die eigentlichen Vorgesetzten selber im PR sind. Und die anderen ducken sich und geben dir als Hinweis: "nimm es lieber so hin" oder "unternimm da mal lieber nichts" selbst wenn sie wissen das man im Recht ist. Die haben sogar bei einem extremen Fall von Bossing weggeschaut und wollten sogar noch dafür sorgen, das der Betroffene entlassen wird. Er wurde als unglaubwürdig hingestellt. Sie ruderten erst zurück als das die Vorgesetzten auch taten weil sich herrausstellte das alles der Warheit entspricht. Der Vorgesetzte der den Mitarbeiter über Monate hinweg gemobbt und psychisch an den Rand des Nervenzusammenbruches gebracht hat wurde im Übrigen nicht zur Verantwortung gezogen. Das hatte er dem BR zu verdanken denn es war ja sicher alles nicht so gemeint und der Mitarbeiter wird es wohl nicht anders verdient haben. Da gab es hier auch schon Fälle wo das so weit getrieben wurde das der entsprechende Mitarbeiter mitterweile Alkoholiker ist weil er es nicht mehr ausgehalten hat. Also hält man hier lieber den Mund und kann froh sein wenn man nicht in der Schusslinie steht. Oder man gehört zu der Fraktion die selber kaum arbeitet aber den ganzen Tag die Kollegen beobachtet um irgend etwas melden zu können. Aber das liegt mir nicht.

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Hallo, Deluxe112!
Hier ist Dein Märchenonkel!
Ich habe ja keine Ahnung, wo Du Dein Dasein fristest und was bei Dir los ist, aber:
Ich bin seit Jahren im Personalrat und auch schon länger Vorsitzender eines solchen Vereins! Und den, mit Verlaub, Käse, den Du hier verbreitest, kann ich sehr nachdrücklich widersprechen. Vielleicht bist du ja im Land der Trolle und bösen Zwerge!
Mir stinkt Deine Verallgemeinerung, weil ich mich nämlich genau jetzt in einer ähnlichen Auseinandersetzung befinde (als PR-Mitglied, nicht als Betroffenener) und mir, wiederum mit Verlaub, das Hirn verbiege, um eine Lösung zu finden, die auch durchsetzbar ist! Denn ganz so simpel ist auch das Leben im öffentlichen Dienst nicht. Ein Bossing oder Mobbing muss nämlich beweisbar sein, wenn man da juristisch loslegt. Wenn man aber Dinge verbreitet, die man nicht beweisen kann, ist man plötzlich wegen übler Nachrede und Verleumdung dran. Das sollte man wissen,; vielleicht auch, dass da dann ein Kündigungsgrund wegen Verletzung der Betriebsfriedens entstehen könnte, dass Schadenersatzforderungen auftauchen und die ganzen netten Methoden aus der Folterkammer der Juristen.
Ich musste auch schon bei Beratungen von Mobbingprozessen abraten, aber nicht weil ich die Hosen voll hatte oder auf Zehenatmung umgestellt habe, sondern weil ich im Interesse der Beschäftigten berate! Und oft ist es leider so, dass man sich über Jahre hinweg etwas hat gefallen lassen, was Mobbing sein könnte, aber man leider vergessen hat, dass so zu dokumentiéren, dass man den Mobber auch festnageln kann!
Ich kenne zwar auch ein paar Kollegen, die ihre PR-Tätigkeit etwas sel
 
AW: Wer ist im Personalrat tätig?

Hallo Zeisel,

dann kann man Dir ja nur gratulieren, dass es bei Dir viel besser läuft als bei vielen anderen. Wie kommst Du darauf das ich Käse verbreite? Kannst Du über die Situation hier vor Ort urteilen? Ich glaube nicht. Aber das Schilderungen von persönlichen Erfahrungen (die hier gefragt sind) als Käse abgetan werden, spiegelt nur das wieder, was ich im ersten post geschrieben habe. Mein Ziel ist es nicht, zu veralgemeinern. Ich habe lediglich geschildert wie es hier aussieht und wie ich darüber denke. Das Du eine andere Sichtweise hast, ist mir klar und sollte auch so sein. Deshalb lebe ich jedoch nicht weltfremd Tür an Tür mit Zwergen und anderen Sagengestalten. Ich kenne mich sehr gut im Arbeitstrecht aus und kann nur noch einmal wiederholen: Es handelt sich bei den Schilderungen um MEINE Erfahrungen und um MEINE Schlussfolgerungen die ICH daraus ziehe und ich bitte darum, das zu respektieren. Hier gibt es einen Personalrat der nur zu seinem Vorteil und nur zum "Wohle" der Vorgesetzten handelt und deshalb glaube ich (hier in diesem speziellen Fall) nicht an das "Märchen" vom guten Personalrat.

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Hallo zusammen,
in Niedersachsen gibt es ein Personalvertretungsgesetz - in anderen Bundesländern sicher auch.

Ein kleiner Auszug hieraus:
Dienststelle und Personalvertretung arbeiten unter Beachtung der Gesetze und Tarifverträge vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen zur Erfüllung der der Dienststelle obliegenden Aufgaben und zur Wahrung der Belange der in der Dienststelle Beschäftigten.
Dienststelle und Personalvertretung haben alles zu unterlassen, was geeignet ist , den Frieden in der Dienststelle zu beeinträchtigen. Insbesondere dürfen sie keine Maßnahmen des Arbeitskampfes gegeneinander durchführen. Arbeitskämpfe tariffähiger Parteien werden hierdurch nicht berührt.
Dienststelle und Personalvertretung dürfen sich als solche nicht parteipolitisch betätigen.
Die Mitglieder der Personalvertretung haben ihr Amt gegenüber allen Beschäftigten unparteiisch auszuüben.

Wegen grober Vernachlässigung seiner gesetzlichen Befugnisse oder wegen grober Verletzung seiner gesetzlichen Pflichten kann es den Ausschluß eines Mitgliedes oder sogar eine Auflösung des Personalrats geben.

Und schon gibt es nur noch gewissenhaft arbeitende Personalräte.

Gruß pfropfy
 
Hallo, Deluxe112!
Gestern hat es einen Teil meiner Antwort weggeblasen, keine Ahnung warum. Hatte aber keine Lust mehr zu vervollständigen, weil ich mich über Deinen post richtig geärgert habe. Wenn Dein Personalrat Deiner Meinung nach aus Sackpfeifen und Vorteilsnehmern besteht respektiere ich Deine Meinung. Kann ja sein.
ABER: Das Märchen vom guten Personalrat, wie Du es formulierst, ganz allgemein und pauschal, empfinde ich als Käse.
Ich sitze da nämlich mitten drin und kann ganz gut beurteilen, was Personalratsmitglieder so tun müssen und welcher Druck auf die Kolleginnen und Kollegen wirkt.
Sowohl vom Arbeitgeber, als auch von Arbeitnehmern. Meine Kolleginnen und Kollegen sind zwar auch nicht von Fehlern frei (ich auch nicht, ich ärgere mich auch über Fehlentscheidungen, die getroffen worden sind, ich zerrupf mich, wenn ich merke, dass der PR mal wieder von AG-Seite gelöffelt worden ist usw,), aber die ganz überwiegende Masse der mir bekannte Personalräte (und ich kenne aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als PR und Gwewerkschafter eine ganz schöne Menge!) kämpft für die Belange der Beschäftigten. Ich kenne kaum einen, der dabei nur mit Wattebäuschen um sich wirft. Ich kenne aber viele Kolleginnen und Kollegen, die Karrierenachteile haben, die ständig Ärger mit Ihren Vorgestzten haben, wenn Sie Personalratsaufgaben wahrnehmen, die sich eine Abrödeln, weil Ihre Aufgaben eben nicht in dem Umfang gesenkt werden, wie diese Kolleginnen und Kollegen Personalratsaufgaben wahrnehmen. Und ich kenne auch PR-Mitglieder, die bespitzelt worden sind, denen übel nachgeredet wurde, deren Toilettenzeiten aufgezeichnet wurde, denen die Telefone abgeklemmt wurden. Das macht ein AG nicht weil hier die Vorteilsnehmer im PR so nett zum AG sind!
Ich verstehe aber durchaus, wenn Du dich über Deinen Personalrat geärgert hast, andererseits finde ich es aber saublöd Deine persönliche Erfahrung so zu "posten", als wären alle Personalräte nur im eigenen Interesse im Personalrat und würden sich nur um ihre eigenen Belange kümmern. Das trifft es einfach nicht.
So, jetzt habe ich mich ausgeschleimt, werden wir halt dann mal wieder sachlich:
Wenn Du dich im Arbeitsrecht gut auskennst, wärst Du doch jemand für den Personalrat in Deiner Behörde! Das Du Dir nix gefallen lässt; umso besser! Schreiben und formulieren kannste auch; klasse! Solche Leute sind für einen PR wirklich wertvoll! Ich rate Dir einfach an, Dich aufstellen zu lassen und den "Sumpf" bei Deiner Behörde trocken zu legen. Ich habe zwar keine Ahnung, welche Organisation oder welche Gewerkschaft Deinen PR dominiert, aber es gibt immer einen Gegenpart. Also wenn ver.di bei Dir die Masse der PR steht, wende Dich an KOMBA oder umgekehrt! Und wenn es keine Gewrkschaften im PR gibt, dann wende Dich an eine der Gewrkschaften, um dir eine Plattform zu schaffen.
Die nächste PR-Wahl kommt bestimmt und wenn Dein PR wirklich so schlecht ist, wirst Du auch eine ganze Menge Kolleginnen und Kollegen finden, die Dich unterstützen werden.

mfg


Ralf Zeisel
 
Personalrat werden ist eigentlich gar nicht schwer.
Aber Personalrat sein dagegen sehr.
Hallo Deluxe, mach doch einfach mal, lass dich aufstellen, und nehme den zusätzlichen Job ernst.
Alles andere kannst du dir sparen und in zwei Jahren nach deiner Wahl sprechen wir wieder über das Thema.
ich hoffe du brauchst niemals einen PR.
 
Hallo, Deluxe112!

Ich hoffe, dass Du einen Personalrat brauchst und der Dir aus der Patsche helfen kann!
Ansonsten komme ich mit meiner Rolle als Märchenonkel und "Gutmensch" gut zurecht!

Guten Rutsch!

mfg

Ralf Zeisel
 
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