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Virus Trojaner „Locky“ wütet in Deutschland

Dexter

Kaffeejunkie
Der Trojaner kommt als Anhang über gefälschte Mails, tarnt sich als Word- oder Excel-Datei. Neuerdings kommt er auch als Java-Skript und wartet auf infizierten Webseiten auf ahnungslose Surfer.

Keine Lösegeldforderungen zahlen
Die Polizei rät zunächst davon ab, Lösegeldzahlungen zu leisten. Eine Entschlüsselung ist damit nicht garantiert. In jedem Falle sollte eine Strafanzeige bei der Polizei erstattet werden.

So kann man sich schützen:
  • Regelmäßige Backups wichtiger Daten und diese getrennt vom Rechner aufbewahren
  • Dokumente nur aus vertrauenswürdigen Quellen laden, bei unbekannten E-Mails nicht auf integrierte Links klicken und keine unbekannten Anhänge öffnen.
  • Es sollte eine professionelle Anti-Viren-Software verwendet werden.
  • Halten Sie Ihre System (insbesondere Betriebssystem, Office, Browser und Plug-ins) auf dem aktuellen Stand.
  • Konfigurieren Sie Microsoft Office so, dass Makro-Code gar nicht oder erst nach einer Rückfrage ausgeführt wird.
  • Starten Sie keine ausführbaren Dateien, an deren Vertrauenswürdigkeit Sie zweifeln.
Ist Locky bereits aktiv, dann kann man nur noch versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Ertappt man den Schädling auf frischer Tat, sollte man Windows umgehend herunterfahren oder notfalls den Stecker ziehen, um die Verschlüsselung zu stoppen. Anschließend startet man den Rechner mit einer Antiviren-DVD und versucht den Schädling zu eliminieren, empfehlen Computerexperten.
Unbedingt Dateien mit Backup sichern
Wer auf Nummer sicher gehen will, muss seine Dateien sichern. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) macht aktuell darauf aufmerksam, dass: „regelmäßig angelegte Daten- und System-Backups im Falle einer Infektion durch einen Verschlüsselungs-Trojaner (Ransomware) oft die einzige Möglichkeit sind, die betroffenen Dateien und Systeme wiederherzustellen und größeren Schaden zu vermeiden.“ Dabei ist darauf zu achten, dass der Sicherungs-Datenträger nicht dauerhaft mit dem System verbunden ist , da der Trojaner sich auch über USB-Festplatten und -Sticks hermacht.

Quelle: IT-Sicherheit: Erpresser-Virus "Locky" verbreitet sich rasant - heute-Nachrichten


Also, seid bitte vorsichtig ....
 
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