Dexter
Kaffeejunkie
Ab 24. März 2006 wird alles anders in Sachen Müll. Ein neues Elektro-Gesetz tritt in Kraft. Danach dürfen ausrangierte Elektrogeräte nicht mehr in den Hausmüll.
[aIMG=left]http://www.mdr.de/IT/119827-high.jpg[/aIMG]Hausmüllverbot
Das Ganze nennt sich Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz (ElektroG). Die Bundesregierung will damit die Umwelt entlasten und teure Rohstoffe besser recyceln. Bisher "produziert" allein Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Elektroschrott.
Darin sind oft Umweltgifte enthalten, wie Blei in Fernsehern, Asbest in oastern oder Quecksilber in Leuchtstoffröhren. In ihnen stecken aber auch wertvolle Metalle und Kunststoffe. Zum Beispiel finden sich in Hifi-Anlagen und Handys unter anderem Aluminium, Zink und Nickel.
Das Gesetz verbietet zugleich ab Juli den Einsatz bestimmter Schwermetalle und Flammschutzmittel in Neugeräten.
Die Umwelt und menschliche Gesundheit soll vor giftigen Substanzen eschützt werden. Damit wird auch eine EU-Richtlinie umgesetzt.
Wohin mit dem Elektroschrott
Ausrangierte Geräte müssen nun bei Sammelstellen der jeweiligen Kommune abgegeben werden. Das Ganze ist kostenlos. Die Hersteller müssen ihre Geräte dann dort abholen und in Eigenregie entsorgen.
Für sperrige Sachen, wie Kühlschränke oder Waschmaschinen, die man nicht selbst hinbringen kann, müssen entweder der Sperrmüll oder Privatfirmen beauftragt werden - gegen Entgelt. Einige Kommunen bieten so etwas allerdings auch kostenlos an.
Welche Geräte müssen abgeben werden?
Was bedeutet das?
Die Hersteller rechnen mit 500 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr, um den ganzen Schrott zu entsorgen. Das bedeutet einerseits, dass neue Elektrogeräte in Zukunft wohl etwas teurer werden - spürbar vor allem bei sehr billigen Geräten. Im Gegenzug könnten dafür möglicherweise die Müllgebühren sinken, weil die Kommunen teure Entsorgungskosten sparen. Das vermuten die Experten der aufsichtführenden Behörde, dem Umweltbundesamt.
Elektroschrott beim Händler abgeben?
Großmärkte und auch Fachhändler um die Ecke sind zur Annahme gesetzlich nicht verpflichtet. Nachfragen kann sich aber im Einzelfall durchaus lohnen.
Links ins WWW
Umweltbundesamt zum Thema
Stiftung Elektro-Altgeräte Register
Neue Regeln für Elektroschrott
Hier könnt ihr zum Thema "Diskussion zu Neue Regeln für Elektroschrott" diskutieren.
[aIMG=left]http://www.mdr.de/IT/119827-high.jpg[/aIMG]Hausmüllverbot
Das Ganze nennt sich Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz (ElektroG). Die Bundesregierung will damit die Umwelt entlasten und teure Rohstoffe besser recyceln. Bisher "produziert" allein Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Elektroschrott.
Darin sind oft Umweltgifte enthalten, wie Blei in Fernsehern, Asbest in oastern oder Quecksilber in Leuchtstoffröhren. In ihnen stecken aber auch wertvolle Metalle und Kunststoffe. Zum Beispiel finden sich in Hifi-Anlagen und Handys unter anderem Aluminium, Zink und Nickel.
Das Gesetz verbietet zugleich ab Juli den Einsatz bestimmter Schwermetalle und Flammschutzmittel in Neugeräten.
Die Umwelt und menschliche Gesundheit soll vor giftigen Substanzen eschützt werden. Damit wird auch eine EU-Richtlinie umgesetzt.
Wohin mit dem Elektroschrott
Ausrangierte Geräte müssen nun bei Sammelstellen der jeweiligen Kommune abgegeben werden. Das Ganze ist kostenlos. Die Hersteller müssen ihre Geräte dann dort abholen und in Eigenregie entsorgen.
Für sperrige Sachen, wie Kühlschränke oder Waschmaschinen, die man nicht selbst hinbringen kann, müssen entweder der Sperrmüll oder Privatfirmen beauftragt werden - gegen Entgelt. Einige Kommunen bieten so etwas allerdings auch kostenlos an.
Welche Geräte müssen abgeben werden?
- Haushaltsgroßgeräte: Waschmaschinen, Herde, Mikrowellen
- Rasierapparate, Bügeleisen, Armbanduhren
- Telefone, Handys, Computer, Drucker, Taschenrechner
- Unterhaltungselektronik: Fernseher, Radiogeräte, Videorecorder, MP3-Player
- Beleuchtungskörper: Nur Leuchtstofflampen und Energiesparlampen
- Spielzeuge und Sportgeräte: Videokonsolen und Fahrradcomputer
- Werkzeuge: Zum Beispiel Rasenmäher, Nähmaschinen, Bohrmaschinen
- So genannte Kontroll- und Überwachungsinstrumente: Etwa Haushaltswaagen oder Rauchmelder
Was bedeutet das?
Die Hersteller rechnen mit 500 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr, um den ganzen Schrott zu entsorgen. Das bedeutet einerseits, dass neue Elektrogeräte in Zukunft wohl etwas teurer werden - spürbar vor allem bei sehr billigen Geräten. Im Gegenzug könnten dafür möglicherweise die Müllgebühren sinken, weil die Kommunen teure Entsorgungskosten sparen. Das vermuten die Experten der aufsichtführenden Behörde, dem Umweltbundesamt.
Elektroschrott beim Händler abgeben?
Großmärkte und auch Fachhändler um die Ecke sind zur Annahme gesetzlich nicht verpflichtet. Nachfragen kann sich aber im Einzelfall durchaus lohnen.
Links ins WWW
Umweltbundesamt zum Thema
Stiftung Elektro-Altgeräte Register
Neue Regeln für Elektroschrott
Hier könnt ihr zum Thema "Diskussion zu Neue Regeln für Elektroschrott" diskutieren.