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LED Röhren in den Schulen !?

Jörg

Jörg
Hallo Kollegen,

Bei uns soll jetzt in den Sommerferien die Beleuchtung in einer Turnhalle ausgetauscht werden BJ 69 sollte dieses auch mal besser gemacht werden ;)

Jetzt heißt es ja immer wieder Energie einsparen ..... hat einer von euch schon LED Röhren ... wenn man im Internet schaut gibt es ja schon einige auch mit VDE Zulassung etc. habe auch schon "Projekte" gefunden mit Turnhallen sogar Tennishallen die ja viel Licht brauchen ...

Jetzt meine Frage habt ihr sowas ?! und wie sind die Erfahrungen !?

Meine diese könnte man gut und gerne in Hallen / Flure / klassen einbauen oder ?!

LG
Jörg
 
Hallo Jörg,

das würde mich auch interessieren. Meine Erfahrung mit LED-Beleuchtung allgemein ist, dass die Helligkeit zu gering ist.
Bei Ersatz der Leuchtstoffröhren durch LED-Röhren müsstest aber jede Lampe umbauen - Starter und Vorschaltgerät entfernen und Verkabelung dementsprechend ändern.

Lohnt sich das?

Gruß

Manne
 
Hallo Manne,

Also da steckt schon eine Menge Arbeit drin, ein Bekannter hat eine große Halle und dort ca.80 Röhren 58Watt gegen 24 Watt LED tauschen lassen ... alles bei normaler Deckenhöhe .... und er sagt ein wenig umgewohnen da das Licht "weißer" ist ... aber die Energieeinsparung ist HAMMER ... sieht man schon am Zähler !

LG
Jörg
 
Hallo mucka,
wenn ich in dem Link lese ZITAT: der Starter muß abgeklemmt werden und das Vorschaltgerät wird überbrückt; dann bekomme ich Bedenken wie es mit der Zulassung der Leuchte aussieht, da diese für solche umbauten nicht gedacht ist. Oder was ist mit den ELT. Prüfungen im Gebäude ( auch wenn die Leuchte fachgerecht umgebaut ist)??
LED und energiesparen ist zwar ein wichtiges Tema, aber ich denke es soll sich nicht auf die Sicherheit auswirken.
Nur mal so für alle als Denkanstoss!!

hueby1701
 
Bei den meisten LED Röhren ist das wirklich so das die Starter und das Vorschaltgerät etc. raus muss. Klar ist auch das die Garantie und die Hersteller Gewährleistung Zulassung etc. damit weg ist. Zudem ist das auch eine Menge Arbeit. Diese Arbeiten sollten nur durch Elektriker durchgeführt werden. Ob eine Gefahr von der Leuchte hiermit ausgeht, das sehen viele Leute sehr unterschiedlich. Die eigentliche Leuchte bleibt geerdet! das heißt sollte es zu einen Leitungsschaden kommen gibt es einen Kurzschluss und die Sicherung fliegt raus, das auf der Leuchtenfassung 230Volt anliegen ist da schon eher gefährlich! Also sollten alle Leuchten grundsätzlich vor austausch der LED - Röhre vom Strom genommen werden.

Es gibt aber auch Hersteller die das ganz anders regeln!!

Dort ist die Befestigung "normal Leuchtenfassung" in Kunststoff gehalten eine Stromaufnahme somit gar nicht möglich. Ein Eigender Trafo wird in der "alten" Leuchte verbaut also .... die alte Leuchte Stromlos gemacht (Zuleitung runter nur die Erde bleibt drauf) dann wird der Trafo mit der Zuleitung versort "PE - Erde" bleibt wiegesagt auf der Leuchte. Vom Trafo selbst geht nur noch eine "Kleinspannung" dirkt zur LED-Röhre.

Der Vorteil ist... die "alte" Leuchte kann so wieder "normal" durch aufklemmern der Zuleitung in Betrieb genommen werden. Und eine Gefahr durch 230 Volt geht von dieser Lösung auch nicht aus. Und die Gewährleistung & Garantie ?! sollte so lala davon nur betroffen werden.

Somit denke ich ist das die beste Lösung! jedoch auch teuer als die normale LED-Rohre aus fernost !

LG
Jörg
 
Hallo!

Ich war Energieelektronik-Auszubildender bei einem grossen Stromkonzern in München und habe damals zig Leuchten repariert in Kraftwerken, Krankenhäusern, usw...
Am häufigsten waren die Starter kaputt wenn was nicht funktionierte und um einen Starter zu wechseln muss man ja nichts 'umbauen' in dem Sinne, sondern man nimmt einfach den alten Starter heraus und setzt den neuen ein.
Bei Leuchtstoffröhrenlösungen ist so ein Vorgang Alltag, denn die Starter gehen immer mal wieder kaputt und umso mehr Röhren man konzentriert zusammen hat - in Hallen oft der Fall, desto häufiger nimmt man da eben die Leiter und steigt schnell hoch... müsste jedem der da in irgendeiner Form Verantwortung hat, allseits bekannt sein.

Im Prinzip ist das keine schwere Arbeit. Man gewöhnt sich daran ;-)
Problematischer war die Sache dann, wenn nach dem Austausch von Starter + Röhre immer noch nichts funktionierte, denn dann war in den meisten Fällen das Vorschaltgerät kaputt und da musste man dann wirklich das alte Gerät abklemmen und wegschrauben und das neue Gerät anschrauben und wieder richtig anklemmen...

Dieses Austauschen des Starters läuft im Prinzip genauso bei einem Wechsel auf eine LED-Lösung:
Alten Starter raus, neuen "Led-Starter" rein. Fertig! Dabei ist der sog. LED-Starter keine Technik wie damals, sondern schlicht und einfach eine Brücke.
Hier kann man denke ich nicht von 'Umbau' in dem Sinne sprechen - läuft wie das Austauschen einer Glühbirne.

Nun hat die neueste LED-Röhren-Generation den Vorteil, dass man prinzipiell nun gar nichts mehr 'umbauen' muss, sondern man tauscht nur diesen Starter.
Das alte Vorschaltgerät, wenn es denn ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG) ist, kann man einfach drin lassen. Es speist den Strom einfach durch, verbratet allerdings ein paar Watts, weswegen ein Überbrücken natürlich sinnvoller wäre, wenn man schon die Absicht hat, möglichst viel Energiekosten einzusparen. Ein Umbau ist aber nicht erforderlich.

Falls elektronische Vorschaltgeräte benutzt worden sind bei der Leuchtstoffröhrenlösung, dann muss hier wenn möglich wirklich ein Elektriker ran, weil hier das alte Vorschaltgerät überbrückt werden muss.

Falls es weitere Fragen zu Umbauten jeder Art gibt, könnt ihr mich gerne fragen.
Falls ich was nicht wissen sollte, mach ich mich schlau.

Eine einfache Umbauanleitung kann ich Euch noch an dir Hand geben: LED Röhren - Umbauanleitung (pdf)
Empfehlen kann ich Euch die Premium-safety-connect - LED Röhren von LEDoptix ( je nach Länge und Farbton bis über 120 Lumen pro Watt)
 
Hallo alle zusammen.
Ich bin noch etwas skeptisch in punkto LED. Ich habe mich unserem Fachmarkt unterhalten. Dieser sagt mir, das er mir nicht die Garantie auf die Brenndauer der Leuchten geben kann, und das bei diesem Preis der Leuchtmittel!!!!!!!! Ich und mein AG haben uns geeinigt das wir noch etwas warten mit der Anschaffung. Im Test habe ich schon einige LED Lampen gesehen. Sie haben halt nicht das selbe Licht wie die anderen Leuchtmittel (auch die normalen Lampen), aber man kann sich daran gewöhnen.
MFG MDH
 
Hey MDH,

Naja, das ist immer so eine Sache mit der Brenndauer und der Garantie, denke dazu kommt eben die Frage des Hersteller.
Wenn man auf einen Fernost Hersteller zurückgreift kann man in Sachen Brenndauer Garantie eh nix machen.

Bei anderen Hersteller wahrscheinlich eher ... ?!

Wie gesagt ein Bekannter hat in einer großen Halle umgerüstet und ist sehr zufieden ... an den Lichtton hat er sich gewöhnt und er spart jetzt jeden Tag, den unterschied sieht man am Zähler mehr als deutlich !

Grüße
Jörg
 
Habe eine Firma gefunden :Diese bietet eine LED Röhre an, die 3340lm bei einer Länge von 1500mm hat. Garantiezeit 5 Jahre. Diese Lampe ist unter anderem von der RWE ausführlich getestet worden.
Lichtstromrückgang nach 50.000Std 5-10%. Getauscht werden muss der Treiber.Die Lampe ist Kemna KEUR zertifiziert.
Der Umbau der Lampe wird auch noch gefördert da 60% CO2 eingespart werden.
Wer weitere Infos und Referenzen haben will ,dem sende ich diese gerne zu.
Gruß
 
Jetzt heißt es ja immer wieder Energie einsparen ..... hat einer von euch schon LED Röhren ... wenn man im Internet schaut gibt es ja schon einige auch mit VDE Zulassung etc. habe auch schon "Projekte" gefunden mit Turnhallen sogar Tennishallen die ja viel Licht brauchen ...

Das nonplusultra für Flächenbeleuchtung scheint ja momentan Schwefeldampfstrahler zu sein. Extrem hohe Lichtausbeute und geringer Energieverbrauch, dabei noch lange Lebensdauer.

Unter
http://www.hkindustry.co.kr/english/product/product.htm?mdvn=302
kann man sich sowas angucken. Ob die in D / EU bereits verbaut werden, kann ich nicht sagen.

Waren bei der Sanierung meiner alten Schule als Hallenbeleuchtung angedacht. Realisiert wird dann das hier:
http://www.siteco.de/de/service/presse/meldungen/referenzen/pressarticle/313.html

Scheint momentan das praxisnächste zu sein, was man in puncto Lichtausbeute und Energieeffizienz einsetzen kann.

LG
Roland
 
Habe auch sehr gute Erfahrungen mit LED-Beleuchtung gemacht. Habe mein Wohnhaus komplett auf LED-Lampen umgerüstet.

Und auch für mein Schulgebäude baue ich wenn ich neue Lampen anschaffe nur noch LED-Lampen ein.

Die LED Technik hat nun einen Stand erreicht, in der sie in Helligkeit nicht mehr hinter konversionellen Leuchten zurücksteht.

guter Link: http://www.lemtec.de/

von dieser Firma habe ich mich bemustern lassen, die kommen persönlich mit Lampen vorbei.
Und man kann es sich vor Ort ansehen, und die Helligkeit mit dem Schulleiter zusammen betrachten.

lg
 
hi,

ich hab mich mal mit jemand unterhalten der bei oshino lamps arbeitet, er sagte das die led technik im moment noch nicht so weit ist, das sie in büros/klassenzimmern zugelassen werden kann, das liegt an der lichtfarbe, er erzählte mir das ein rotes stück papier unter dem led licht nicht unbedingt rot aussehnen muss.
in den gängen würde es gehn, nur macht das in nürnberg keinen sinn, da die leds zu teuer sind, und sich das durch die bewegungsmeldern in den gängen an vielen schulen nicht lohnen würde.


gruß

gorch
 
Hallo,

es soll in der Nähe von Oldenburg eine Fa. geben, die Schulen und Gewerbegebäude mit LED - Beleuchtung ausrüsten. So wurden u.a. schon Produktionsstätten von VW nachgerüstet. Der Knüller eigentlich, es sollen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Die Stromkosten werden für einige Zeit weiter an diese Umrüstfirma gezahlt, diese begleicht die Stromrechnungen und vom Überschuß wird die Anlage abgezahlt. Hört sich zumindest ganz toll an; Kostenersparnis scheint immens zu sein. Muss mich selber aber erst mal schlauer machen.

cu Odin
 
Hallo Odin,

ja solche Firmen gibt es, die Frage ist da immer, wie weit diese Firmen auch zugelassende Elektriker sind. All zu oft sind das einfache "Leute" die "einfach nur" diese Leuchten vertreiben... dann kommen im schlimmsten Fall die Rören aus Fern-Ost wenn dann noch ungelerne an den Leuchten das unverdrahtet anfangen .... Dann hast Du großes Kino .... Die Leuchten sind dann nicht mehr zugelassen.... im Schlimmsten Fall 230 Volt direkt auf der Fassung ... und die China Röhre zudem auch noch zu schwer für die Leuchten Fassungen...

Ich fasse zusammen:


Ein klares JA zum LED !!


jedoch: Ein Umbau nur durch Fachfirmen mit Meister!! und dann bitte auch keine China Röhren die keine Deutsche Zulassungen haben.



Eine Finazierung durch die Einsparung ist klar denkbar ... sollte man sich jedoch auch selbst mal durchrechnen! Und man darf nicht vergessen nach der Lebendauer zu fragen. Sonst bekommen die Firmen das Geld durch die Einsparung und danach braucht man neue Röhren, da die "Standzeit auf ist" und dann heißt es wieder neue Röhren gegen Einsparung.

Grüße

Jörg



PS: Als gelernter Elektriker würde ich da auch ein Angebot machen ... so kann man Geld verdienen.... Aber nur mit richtigen Röhren mit Zulassung !
 
Hallo SuziQ,

tja ich bin gespannt, vielleicht kannst Du ja mal ein Bild machen... denke die haben dann dort auch alles in LED umgebau !?

Aber was mann da nicht vergessen, dort spielt "Geld keine Rolle" klar kann man mit LED klasse auch einsparen aber dafür muss auch erstmal was ausgelegt werden. Zum Beispiel hatte ich jetzt hier ein "Angebot" eine Einlege LED Platte statt einer Rastereinbau Leuchte also die 3 oder 4 mal 18Watt Leuchtstoffröhren.

Kosten -> LED ca. 500€ --> Rasterleuchte je nach dem was man nimmt bis 80-100 € alles Einkaufpreise ...

Aber ich bin gespannt was Du da zu sehen bekommst !?

Grüße Jörg
 
Ulm hat das württembergische Derby mit 84:80 für sich entschieden!;)

Bilder habe ich keine gemacht, aber man sieht ja auf der HP von Siteco wie es dort aussieht.

Ich empfand die Beleuchtung als sehr "angenehm". Selbst bei größter Stärke nicht als grell oder unangenehm.

Natürlich wird in so einen "Vorzeige-Neubau" mehr investiert, als z.B. in meine 60 Jahre alte Schule. In den nächsten Jahren ist an meiner Schule eine Grundsanierung geplant, dann werde ich sehen was dort installiert wird.

LG SuziQ
 
Hallo Jörg,

das würde mich auch interessieren. Meine Erfahrung mit LED-Beleuchtung allgemein ist, dass die Helligkeit zu gering ist.
Bei Ersatz der Leuchtstoffröhren durch LED-Röhren müsstest aber jede Lampe umbauen - Starter und Vorschaltgerät entfernen und Verkabelung dementsprechend ändern.

Lohnt sich das?

Gruß

Manne

Da kommt es nun darauf an, ob ihr einfache Vorschaltgeräte mit Starter habt, oder EVG die ohne Starter funktionieren. Bei Lampen mit herkömmlichen Starter muss man nicht viel ändern. Da kommt ein Gerät, das die Form eines Starters hat in den Sockel und fertig. Die Röhren mit EVG - Elektronischem Vorschalt-Gerät verlieren ihre Zulassung sobald man die Lampe um-verdrahtet und das EVG abklemmt. Ich hab mir jemanden direkt von Philips und alternativ von Osram kommen lassen um die Muster zu zeigen und alles zu berechnen. Das hat prima funktioniert und mittlerweile sind die Lichtfarben fast identisch mit den herkömmlichen Röhren. Wir haben teilweise auf LED umgestellt (Investition 15.000 € in 2012) ROI = 8 Monate. Das hat dann Hand und Fuß für den Geldgeber. Ab dem 9. Monat verdient er Geld mit den LED die auch noch eine wesentlich höhere Standzeit haben und seltener gewechselt werden müssen.

Bei Fragen, einfach fragen!

Gruß Timehunter
 
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